Decoderm® Basiscreme
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Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Decoderm®
Unterstützende Anwendung bei symptomatischer Behandlung leichterer Formen von chronischen Dermatitiden und Ekzemen wie z.B. seborrhoisches Ekzem, Neurodermitis constitutionalis, Ichthyosis, Psoriasis vulgaris.
Im Rahmen einer Intervallbehandlung bei allen Hauterkrankungen, die mit Kortikosteroiden behandelt werden, z.B. chronisch verlaufende Ekzeme und Dermatitiden oder Psoriasis.
Dosierung
Decoderm Basiscreme soll 1- bis 3mal täglich dünn auf die befallenen Hautstellen aufgetragen werden. Es empfiehlt sich, die Decoderm Basiscreme nach dem Auftragen auf die erkrankten Hautstellen leicht mit den Fingerspitzen einzureiben.
Art der Anwendung
Zur Anwendung auf der Haut.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Verlauf der Dermatose; die Therapie soll bis zur Erscheinungsfreiheit durchgeführt werden.
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Das Präparat ist nicht zur Anwendung am Auge oder an Schleimhäuten bestimmt.
Feuergefahr durch Paraffin-basierte Pflegecremes (Emolliens):
Jede Paraffin-basierte Pflegecreme wie zum Beispiel Decoderm Basiscreme, die mit Verbandmaterial und Kleidung in Kontakt steht, kann durch eine offene Flamme leicht entzündet werden. Das Risiko erhöht sich, wenn große Mengen auf große Körperareale aufgetragen werden und Kleidung oder Verbandmaterial mit der Pflegecreme durchtränkt werden. Patienten sollten sich bei Anwendung dieses Präparats von Feuer oder Flammen fernhalten und nicht rauchen.
Cetylstearylalkohol und Sorbinsäure können örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen. Butylhydroxytoluol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.
Bei der Behandlung mit Decoderm Basiscreme im Genital- oder Analbereich kann es wegen der sonstigen Bestandteile Paraffin und Vaselin bei gleichzeitiger Anwendung von Latexprodukten (z.B. Kondome, Diaphragmen) zu einer Verminderung der Funktionsfähigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit dieser Produkte kommen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100) Selten (≥ 1/10.000 bis 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Reizerscheinungen der Haut wie Brennen und Rötung sowie Kontaktsensibilisierung können in seltenen Fällen auftreten.
Aufgrund des Gehaltes an Sorbinsäure können bei entsprechend veranlagten Patienten örtlich begrenzte Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) auftreten.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert,
jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Decoderm®
Pharmakotherapeutische Gruppe: Basistherapeutika ATC-Code: D02AC01
Die Decoderm Basiscreme ist die Grundlage aller Decoderm-Creme-Zubereitungen und stellt ein als „ambiphil“ bezeichnetes Emulsionssystem dar, das bei hohem Lipoidgehalt (60%) eine cremeartige Konsistenz aufweist. Sie unterscheidet sich von den herkömmlichen Emulsionstypen dadurch, dass eine absolut gleichmäßige Verteilung und Vernetzung der lipoiden und wässrigen Phase gegeben ist, so dass diese Zubereitung sowohl für fette als auch fettbedürftige Hautzustände geeignet ist.
Pharmazeutische Angaben - Decoderm®
Galenische Inkompatibilitäten in Rezepturen treten auf u.a. bei Zumischung von mehr als 10 % Harnstoff, 10 % Ichthyol. Weitere Rezepturen müssen auf lavierte und sichtbare Unverträglichkeiten getestet werden.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.