Lidocain-Presselin® 1 % Injektionslösung
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Lidocain-Presselin® 1 %
Lidocain-Presselin 1 % ist angezeigt zur intrakutanen Anwendung an der gesunden Нaut im Rahmen neuraltherapeutischer Anwendungsprinzipien.
Dosierung
Grundsatzlich gilt, dass nur die kleinste Dosis verabreicht werden darf, mit der die gewilnschte ausreichende Anasthesie erreicht wird. Es ist zu beachten, dass das Applikationsvolumen sowohl das AusmaB als auch die Verteilung der Anasthesie beeinflussen kann. Die Dosierung ist entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles individuell vorzunehmen.
Bei Applikation in Gewebe, aus denen eine schnelle Resorption von Substanzen erfolgt, sollte eine Einzeldosierung von 300 mg Lidocainhydrochlorid 1 Н20 ohne Vasokonstriktorzusatz oder 500 mg Lidocainhydrochlorid 1 Н20 mit Vasokonstriktorzusatz nicht ilberschritten werden.
Als Einzeldosen fiir Jugendliche iiЬer 15 Jahren und Erwachsene mit einer durchschnittlichen KorpergroBe gilt folgende Empfehlung:
| Anwendungsart | Einzeldosis | Konzentration |
| Нautquaddeln pro Quaddel | bis zu 20 mg | 0,5 - 1 % |
Bei Kindern und alteren Patienten muss eine Dosisanpassung vorgenommen werden.
Bei Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand bzw. veranderter PlasmaeiweiШЬindung (z. B. Niereninsuffizienz, Leberinsuffizienz, Karzinomerkrankungen, Schwangerschaft) milssen grundsatzlich kleinere Dosen angewendet werden.
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wird eine verkilrzte Wirkzeit der Lokalanasthetika beobachtet. Dies wird auf einen beschleunigten Transport des Lokalanasthetikums in die Blutbahn durch Azidose und gesteigertes Нerz-Zeit-Volumen zurilckgefilhrt.
Bei LeЬererkrankungen ist die Toleranz gegen Saureamid-Lokalanasthetika herabgesetzt. Verantwortlich hierfilr wird ein verminderter hepatischer Metabolismus gemacht sowie eine verringerte Proteinsynthese mit einer daraus resultierenden niedrigeren Plasmaproteinbindung von Lokalanasthetika. In diesen Fallen wird ebenfalls eine erniedrigte Dosis empfohlen.
Bei Patienten mit zereЬralem Anfallsleiden muss verstarkt auf die Manifestation zentralnervoser Symptome geachtet werden. Auch bei niedrigen Lidocain-Dosen muss mit einer gesteigerten Krampfbereitschaft gerechnet werden. Beim Melkersson-Rosenthal-Syndrom konnen allergische und toxische Reaktionen des Nervensystems auf Lokalanasthetika vermehrt auftreten.
Bei Patienten mit Zeichen einer Нerzinsuffizienz oder klinisch relevanten Storungen der kardialen ErregungsЬildung und -ausЬreitung ist die Dosis zu reduzieren und eine stete Kontrolle der Funktionsparameter erforderlich, auch nach Wirkungsende des Lokalanasthetikums. Trotzdem kann die lokale oder regionale Nervenblockade das anasthesiologische Verfahren der Wahl sein.
Kinder
Filr Kinder sind Dosierungen individuell unter Berilcksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen. Es konnen bis zu 5 mg/kg Korpergewicht verabreicht werden. Bei ilbergewichtigen Kindern ist oftmals eine graduelle Reduzierung der Dosis notwendig. Sie sollte auf dem Idealgewicht basieren.
Bei der Festlegung von Konzentration bzw. Volumen, die filr die Blockade benotigt werden, sollte immer auch die Gesamtdosis berechnet werden, um sicherzustellen, dass diese unterhalb der empfohlenen Maximaldosis liegt. Aufgrund des verminderten hepatischen Metabolismus sollte Lidocain nicht bei Kinder unter 2 Jahren angewendet werden.
Altere Patienten
Filr altere Menschen sind Dosierungen individuell unter Berilcksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen.
Art und Dauer der Anwendung
Lidocain-Presselin 1 % wird in die gesunde Нaut (intrakutan) eingespritzt.
Lidocain-Presselin 1 % sollte nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen zur erfolgreichen Durchfilhrung der Neuraltherapie angewendet werden.
Grundsatzlich gilt, dass bei kontinuierlicher Anwendung nur niedrig konzentrierte Losungen von Lidocainhydrochlorid 1 Н20 appliziert werden.
Eine versehentliche intravaskulare Injektion lasst sich durch die spezifische Toxizitatssymptomatik erkennen. Beim Auftreten toxischer Symptome muss die Injektion sofort gestoppt werden.
Eine wiederholte Anwendung dieses Arzneimittels kann aufgrund einer Tachyphylaxie (rasche Toleranzentwicklung gegenilber dem Arzneimittel) zu WirkungseinbuBen filhren.
Die Injektionslosung ist nur zur einmaligen Entnahme vorgesehen. Die Anwendung muss unmittelbar nach Offnung des Behaltnisses erfolgen. Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen.
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Uberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,
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bekannte Uberempfindlichkeit gegen Lokalanasthetika vom Saureamid-Typ,
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schwere Storungen des Нerz-Reizleitungssystems,
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akut dekompensierte Нerzinsuffizienz,
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kardiogener oder hypovolamischer Schock,
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Patienten mit unzureichend behandelter Epilepsie.
Vor der Injektion eines Lokalanasthetikums ist darauf zu achten, dass das Instrumentarium zur Wiederbelebung (z. B. zur Freihaltung der Atemwege und zur Sauerstoffzufuhr) und die Notfallmedikation zur Therapie toxischer Reaktionen sofort verfilgbar sind.
Lidocain-Presselin 1 % darf nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
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Nieren- oder Lebererkrankung,
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peripheren GefaBerkrankungen,
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diabetischer Neuropathie,
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Myasthenia gravis,
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Injektion in ein entzilndetes (infiziertes) Gebiet (verstarkte Resorption bei herabgesetzter Wirksamkeit),
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alteren Patienten und Patienten mit einem schlechten Gesundheitsstatus,
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Patienten mit einer Azidose (etwa im Zusammenhang mit einer Verschlechterung einer Nierensuffizienz oder unzureichend eingestelltem Typ-I-Diabetes Mellitus),
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Нypotonie,
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Arrhythmien, insbesondere mit ventrikularem Ursprung,
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Epilepsie-Patienten (aufgrund der krampfauslosenden Wirkungen von Lokalanasthetika, siehe Abschnitt 4.3),
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schwerer Anamie,
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Patienten mit partiellem oder komplettem Нerzblock, da die Erregungsleitung durch Lokalanasthetika beeintrachtigt werden kann.
Lidocain-Presselin 1 % sollte bei Patienten mit akuter Porphyrie nur bei zwingender Indikation angewendet werden, da Lidocain-Presselin 1 % moglicherweise eine Porphyrie auslosen kann. Bei allen Patienten mit Porphyrie sollten entsprechende VorsichtsmaBnahmen ergriffen werden.
Vor einer Lokalanasthesie ist grundsatzlich auf eine ausreichende Volumensubstitution zu achten. Bestehende Нypovolamien milssen behoben werden.
Ist eine Allergie gegen Lidocain bekannt, so muss mit einer Kreuzallergie gegen andere Saureamid-Lokalanasthetika gerechnet werden.
Die Anwendung von Lidocain kann bei Patienten mit Brugada Syndrom das Risiko von lebensbedrohlichen Kammertachykardien und plotzlichem Нerztod erhohen, wodurch eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwagung erforderlich ist. Dies ist insbesondere bei systemischer Verabreichung von Lidocain der Fall.
Bei Anwendung im Нals-Kopf-Bereich besteht ein hoherer Gefahrdungsgrad, weil das Risiko filr zentralnervose Intoxikationssymptome erhoht ist.
Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten folgende Punkte beachtet werden:
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Bei Risikopatienten und bei Verwendung hoherer Dosierungen (mehr als 25 % der maximalen Einzeldosis bei einzeitiger Gabe) intravenosen Zugang filr Infusion anlegen (Volumensubstitution).
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Dosierung so niedrig wie moglich wahlen.
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In der Regel keinen Vasokonstriktorzusatz verwenden (siehe Dosierungsanleitung).
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Korrekte Lagerung des Patienten beachten.
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Vor Injektion sorgfaltig in zwei Ebenen aspirieren (Drehung der Kanille).
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Vorsicht bei Injektion in infizierte Bereiche (aufgrund verstarkter Resorption bei herabgesetzter Wirksamkeit).
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Injektion langsam vornehmen. Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren.
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Allgemeine und spezielle Kontraindikationen sowie Wechselwirkungen mit anderen Mitteln beachten.
Gleichzeitige Behandlung mit Blutgerinnungshemmern, nicht-steroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln
Es ist zu beachten, dass unter Behandlung mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulanzien, wie z. B. Нeparin), nichtsteroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln allgemein mit einer erhohten Blutungsneigung gerechnet werden muss. AuBerdem kann eine versehentliche GefaBverletzung im Rahmen der Schmerzbehandlung zu ernsthaften Blutungen filhren. Gegebenenfalls sollten die Blutungszeit und die partielle Thromboplastinzeit (PTT), respektive aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) bestimmt, ein Quick-Test durchgefilhrt und die Thrombozytenzahl ilberprilft werden.
Diese Untersuchungen sollten bei Risikopatienten auch im Falle einer Low-dose-Нeparin-Prophylaxe (vorsorgliche Behandlung mit dem Blutgerinnungshemmer Нeparin in niedriger Dosis) vor der Anwendung von Lidocain-Presselin 1 % durchgefilhrt werden.
Gegebenenfalls ist die Antikoagulanzien-Therapie zeitig genug abzusetzen.
Eine Anasthesie bei gleichzeitiger Vorsorgetherapie zur Vermeidung von Thrombosen (Thromboseprophylaxe) mit niedermolekularem Нeparin sollte nur unter besonderer Vorsicht durchgefilhrt werden.
Gleichzeitige Behandlung mit Antiarrhythmika der Klasse III
Bei gleichzeitiger Gabe von Antiarrhythmika der Klasse III, z. B. Amiodaron, sollten die Patienten genau beobachtet und gegebenenfalls ein EKG aufgezeichnet werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein konnen (siehe auch Abschnitt 4.5).
Patienten mit Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel oder kongenitaler oder idiopathischer Methamoglobinamie sind filr eine arzneimittelinduzierte Methamoglobinamie empfindlicher. Bei Patienten mit Anamie, kongenitaler oder erworbener Methamoglobinamie oder bei Patienten mit einer begleitenden Therapie, die bekanntermaBen zu dieser Erkrankung filhrt, ist Vorsicht geboten.
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Die gleichzeitige Gabe gefaBverengender Arzneimittel filhrt zu einer langeren Wirkdauer von Lidocain-Presselin 1 %.
Bei gleichzeitiger Gabe von Lidocain-Presselin 1 % und Secale-Alkaloiden (wie z. B. Ergotamin) oder
Epinephrin konnen sowohl ein Blutdruckabfall als auch ein ausgepragter Blutdruckanstieg auftreten.
Vorsicht ist geboten bei Einsatz von Sedativa, die ebenfalls die Funktion des Zentralnervensystems beeinflussen und die toxische Wirkung von Lokalanasthetika verandern konnen. Es besteht ein Antagonismus zwischen Lokalanasthetika einerseits und Sedativa und Нypnotika andererseits. Die beiden letztgenannten Arzneimittelgruppen heben die Krampfschwelle des ZNS an.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Lidocain und anderen Lokalanasthetika oder Arzneistoffen, die eine chemische Strukturahnlichkeit mit Lidocain aufweisen, z. B. bestimmte Antiarrhythmika wie Mexiletin und Tocainid, ist eine Addition der Nebenwirkungen moglich. Es wurden keine Untersuchungen zu Wechselwirkungen zwischen Lidocain und Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron) durchgefilhrt, jedoch ist auch hier Vorsicht geboten (siehe auch Abschnitt 4.4).
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Therapie mit Propranolol, Diltiazem und Verapamil. Durch eine Abnahme der Lidocain-Clearance kommt es zu einer deutlichen Verlangerung der Eliminationshalbwertszeit mit Kumulationsgefahr.
Kombinationen verschiedener Lokalanasthetika rufen additive Wirkungen an kardiovaskularem System und ZNS hervor.
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe des Н2-Antagonisten Cimetidin. Durch eine Abnahme der Leberdurchblutung und Нemmung mikrosomaler Enzyme konnen bereits nach Interkostalblockade toxische Lidocain-Plasmaspiegel auftreten.
Die Wirkung nicht-depolarisierender Muskelrelaxantien wird durch Lidocain-Presselin 1 % verlangert.
Lidocain wird durch CУP1A2 Enzyme metabolisiert. Inhibitoren dieses Cytochroms (z. B. Ciprofloxacin, Enoxacin, Fluvoxamin) schwachen diesen Metabolismus, erhohen das Risiko von Nebenwirkungen und sind beteiligt an einem verlangerten oder toxisch erhohten Blutspiegel. Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel mit den beschriebenen Arzneimitteln gleichzeitig angewendet wird, da ein Schwindelgefilhl langer anhalten kann.
Lidocain kann die methamoglobinbildende Wirkung von Arzneimitteln, die als Methamoglobinbildner bekannt sind (z. B. Sulfonamide), verstarken. Das Risiko einer Methamoglobinamie kann auch durch die Anwendung bestimmter Farbstoffe (Anilinfarben) oder das Pestizid Naphthalin erhoht sein.
Schwangerschaft
Eine Anwendung von Lidocain wahrend der Schwangerschaft soll nur erfolgen, wenn es unbedingt
erforderlich ist. Kontrollierte Untersuchungen an Schwangeren liegen nicht vor. Daten ilber eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren geben keinen Нinweis auf kongenitale Effekte durch Lidocain. Tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizitat gezeigt. (siehe Abschnitt 5.3). Lidocain passiert die Plazenta rasch.
Bei Neugeborenen mit hohen Plasmakonzentrationen kann Lidocain eine Dampfung des ZNS und damit eine Senkung des APGAR-Score bewirken.
Stillzeit
Bisher liegen keine Berichte ilber Symptome bei gestillten Sauglingen vor, deren Miltter mit Lidocain behandelt wurden. Auch nach der Anwendung hoherer Dosen wie bei i.v.-Gabe oder im Rahmen einer Periduralanasthesie sind die Lidocain-Konzentrationen in der Muttermilch gering. Aufgrund der geringen oralen Bioverfilgbarkeit wird im Allgemeinen nicht mit einer relevanten Aufnahme durch den Saugling gerechnet. Lidocain scheint keinen negativen Effekt auf den Laktationsbeginn zu haben. Lidocain kann indikationsgerecht in der Stillzeit angewendet werden.
Bei operativer oder groBflachiger Anwendung von Lidocain-Presselin 1 % muss vom Arzt im Einzelfall entschieden werden, ob der Patient aktiv am StraBenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen darf.
Die moglichen Nebenwirkungen nach Anwendung von Lidocain-Presselin 1 % entsprechen weitgehend denen anderer Lokalanasthetika vom Saureamid-Typ. Unerwilnschte, systemische Wirkungen, die bei Uberschreiten eines Blutplasmaspiegels von 5 bis 10 µg Lidocain pro ml auftreten konnen, sind methodisch (aufgrund der Anwendung), pharmakodynamisch oder pharmakokinetisch bedingt und betreffen das Zentralnerven- und das Нerzkreislaufsystem.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Нaufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10), Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10), Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100), Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000), Sehr selten (<1/10.000), Nicht bekannt (Нaufigkeit auf Grundlage der verfilgbaren Daten nicht abschatzbar)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Nicht bekannt: Methamoglobinamie
GefaШerkrankungen
Нaufig: Niedriger Blutdruck, Bluthochdruck
Selten: Нerzstillstand, Нerzrhythmusstorungen
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Нaufig: Ubelkeit, Erbrechen
Erkrankungen des Nervensystems
Нaufig: Parasthesien, Schwindel
Gelegentlich: Anzeichen und Symptome von ZNS-Toxizitat (Krampfe, Kribbeln um den Mund, Taubheit der Zunge, akustische und visuelle Storungen, Zittern, Tinnitus, Sprachstorungen, Unterdrilckung des ZNS)
Selten: Neuropathie, Verletzung der peripheren Nerven
Нerzerkrankungen
Нaufig: Bradykardie
Erkrankungen des Immunsystems
Selten: Allergische Reaktionen in Form von Urtikaria, Odem und Bronchospasmus, Anaphylaktische Reaktionen/Schock (z. B. Atemnotsyndrom, Kreislaufreaktionen, Kounis-Syndrom)
Erkrankungen der Atemwege
Selten: Atemdepression
Augenerkrankungen
Selten: Doppeltsehen
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VeraЬreichungsort
Nicht bekannt: Schwellung an der Injektionsstelle
Die sicherste Prophylaxe besteht in der genauen Einhaltung der empfohlenen Dosierung, deren Wirkung unbedingt arztlich ilberwacht werden muss (visueller und verbaler Patientenkontakt), sowie in sorgfaltigem Aspirieren vor Injektion der Losung.
Bei Plasmakonzentrationen, wie sie bei regelrechter Anwendung im Allgemeinen erreicht werden, wird der Blutdruck in der Regel nur geringgradig durch die positiv inotrope und positiv chronotrope Wirkung von Lidocain-Presselin 1 % beeinflusst.
Ein Blutdruckabfall kann ein erstes Zeichen filr eine relative Uberdosierung im Sinne einer kardiotoxischen Wirkung sein.
Die Auslosung einer malignen Нyperthermie ist, wie bei anderen Lokalanasthetika, auch filr Lidocain nicht auszuschlieBen. Im Allgemeinen wird jedoch der Einsatz von Lidocain bei Patienten mit maligner Нyperthermie filr sicher gehalten, auch wenn ilber das Auftreten einer malignen Нyperthermie bei einem Patienten, der Lidocain zur Epiduralanasthesie erhalten hatte, berichtet wurde.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von groBer Wichtigkeit. Sie ermoglicht eine kontinuierliche Uberwachung des Nutzen-Risiko-Verhaltnisses des Arzneimittels. Angehorige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut filr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.
Eine unbeabsichtigte intravenose Applikation kann sofort (innerhalb von Sekunden bis zu wenigen Minuten) systemische Reaktionen auslosen. Im Falle einer Uberdosierung tritt die systemische Toxizitat
spater auf (15 bis 60 Minuten nach Injektion), was auf den langsameren Anstieg der Konzentration des Lokalanasthetikums im Blut zurilckzufilhren ist.
Symptome einer UЬerdosierung
Lidocain wirkt in niedrigen toxischen Dosierungen als zentrales Nervenstimulans, in hohen toxischen Bereichen kommt es zu Depression der zentralen Funktionen. Die Lidocain-Intoxikation verlauft in 2 Phasen:
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Stimulation
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ZNS: Periorale Missempfindungen, Gefilhl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krampfe (tonisch-klonisch).
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Kardiovaskular: Нerzfrequenz erhoht (beschleunigter Нerzschlag), Blutdruck erhoht, Rotung der Нaut.
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Depression
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ZNS: Koma, Atemstillstand.
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Kardiovaskular: Puls nicht tastbar, Blasse, Нerzstillstand.
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Patienten mit einer beginnenden Lokalanasthetika-Intoxikation fallen zunachst durch exzitatorische Symptome auf. Sie werden unruhig, klagen ilber Schwindel, akustische und visuelle Storungen sowie Kribbeln, vor allem an Zunge und Lippenbereich. Die Sprache ist verwaschen, Schilttelfrost und Muskelzuckungen sind Vorboten eines drohenden generalisierten Krampfanfalls. Subkonvulsive Plasmaspiegel von Lidocain filhren oft auch zu Schlafrigkeit und Sedierung der Patienten. Die Krampfanfalle sind zuerst von tonisch-klonischer Form. Bei fortschreitender ZNS-Intoxikation kommt es zu einer zunehmenden Funktionsstorung des Нirnstammes mit den Symptomen Atemdepression und Koma bis hin zum Tod. Azidose, Нyperkaliamie, Нypokalzamie und Нypoxie verstarken und verlangern die toxischen Effekte von Lokalanasthetika.
Ein Blutdruckabfall ist haufig das erste Zeichen eines toxischen Effekts auf das kardiovaskulare System. Die Нypotension wird hauptsachlich durch eine Нemmung bzw. Blockade der kardialen Reizleitung verursacht. Die toxischen Wirkungen sind jedoch klinisch von relativ untergeordneter Bedeutung.
Behandlung einer akuten systemischen Toxizitat
Sofortige Unterbrechung der Anwendung von Lidocain-Presselin 1 %.
Schwere neurologische Reaktionen (Krampfe, Depression des ZNS) werden symptomatisch mit Sauerstoffbeatmung und Gabe von Antikonvulsiva behandelt.
Kardiovaskulare Symptome sollten symptomatisch behandelt werden.
Bei einem Нerzkreislaufstillstand muss die sofortige kardiopulmonale Reanimation nach gilltiger Leitlinie begonnen werden, wobei die Reanimationsbemilhungen bei Lokalanasthetika-Intoxikationen gegebenenfalls ilber langere Zeit fortgesetzt werden milssen.
Lebenswichtig sind eine optimale Sauerstoffversorgung, Beatmung und Kreislaufunterstiltzung sowie die Behandlung der Azidose. Bei schwerer Kreislaufdepression oder Kreislaufstillstand wird als unspezifisches Antidot die frilhzeitige intravenose Gabe einer Lipidlosung (20%) empfohlen, ohne den Beginn der Reanimation zu verzogern.
PНARMAKOLOGISCНE EIGENSCНAFTEN
Pharmakologische Eigenschaften - Lidocain-Presselin® 1 %
Pharmakotherapeutische Gruppe: Lokalanasthetikum vom Saureamid-Typ ATC-Code: N01BB02
Lidocain ist ein Lokalanasthetikum vom Saureamid-Typ. Die Base hemmt die Funktionen erregbarer Strukturen, wie sensorische, motorische und autonome Nervenfasern sowie die Erregungsleitung des Нerzens.
Lidocain hebt reversibel und ortlich begrenzt das Leitungsvermogen der sensiblen Nervenfasern auf. Nach der Schmerzempfindung wird in dieser fallenden Reihenfolge die Empfindung filr Kalte bzw. Warme, filr Berilhrung und Druck herabgesetzt.
Lidocain wirkt auBerdem antiarrhythmisch. Es zeigt zusatzlich eine schwache antihistaminerge und parasympatholytische Wirkung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lokalanasthetika besitzt Lidocain keine gefaBerweiternde Wirkung.
Lidocain setzt die Membranpermeabilitat filr Kationen, insbesondere filr Natriumionen, in hoheren Konzentrationen auch filr Kaliumionen, herab. Dies filhrt konzentrationsabhangig zu einer verminderten Erregbarkeit der Nervenfaser, da der zur Ausbildung des Aktionspotentials notwendige, plotzliche Anstieg der Natriumpermeabilitat verringert ist.
Lidocain dringt vom Zellinneren in den geoffneten Natrium-Kanal der Zellmembran ein und blockiert durch Besetzung einer spezifischen Bindungsstelle dessen Leitfahigkeit. Eine direkte Wirkung des in die Zellmembran eingelagerten Lidocain ist demgegenilber von untergeordneter Bedeutung. Da Lidocain jedoch, um an seinen Wirkort zu gelangen, zunachst in die Zellen eindringen muss, ist die Wirkung vom PKA-Wert der Substanz und vom pН-Wert des Milieus abhangig, also vom Anteil an ungeladener Base, die besser als die Kationen in die lipophile Nervenmembran permeieren kann. Im entzilndeten Gewebe ist die Wirkung aufgrund des dort vorliegenden sauren pН-Werts herabgesetzt.
Lokalanasthetika konnen auch andere erregbare Membranen beeinflussen, z. B. am Нerzen und im ZNS. Falls zu groBe Mengen in die systemische Zirkulation gelangen, konnen dort toxische Effekte auftreten, die hauptsachlich das zentrale Nervensystem und das Нerz-Kreislauf-System betreffen (siehe auch Abschnitt 4.9). Die ZNS-Toxizitat tritt im Allgemeinen frilher ein, da im Vergleich zur kardiovaskularen Toxizitat geringere Plasmaspiegel notwendig sind.
Nach intravenoser Gabe verteilt sich die Substanz schnell in stark durchbluteten 0rganen (Нerz, Leber, Lunge), gefolgt von einer Umverteilung in die Skelettmuskulatur und das Fettgewebe.
Der Wirkungseintritt und die Dauer (ca. 30 Minuten) der lokalanasthetischen Wirkung hangen sowohl von der Applikationsstelle als auch der Dosierung ab.
Die Нalbwertszeit der alpha-Verteilungsphase liegt bei 6 bis 9 Minuten.
Nach intramuskularer Injektion von 400 mg Lidocainhydrochlorid 1 Н20 (Interkostalblock) wurde Cmax im Plasma mit 6,48 µg Lidocain/ml bestimmt. Die tmax nach intramuskularer Applikation wurde zu 5 bis 15 min ermittelt, bei Dauerinfusion wird der Steady-State-Plasmaspiegel erst nach 6 h (Bereich 5 bis 7 h) erreicht. Therapeutische Wirkspiegel stellen sich aber bereits nach 15 bis 60 min ein. Im Vergleich hierzu lagen die Cmax-Werte nach subkutaner Gabe bei 4,91 µg Lidocain/ml (Vaginalapplikation), bzw. 1,95 µg Lidocain/ml (Abdominalapplikation). In einer Studie mit 5 gesunden Probanden wurde 30 min nach maxillar-buccaler Infiltrationsanasthesie mit 36 mg Lidocainhydrochlorid 1 Н20 in 2%iger Losung ein Cmax-Wert von durchschnittlich 0,31 µg Lidocain/ml erreicht.
Bei Injektion in den Epiduralraum scheint die gemessene maximale Plasmakonzentration nicht linear abhangig von der applizierten Dosis zu sein. 400 mg Lidocainhydrochlorid 1 Н20 filhrten hier zu Cmax-Werten von 4,27 µg Lidocain/ml bzw. 2,65 µg Lidocain/ml.
Zum pharmakokinetischen Verhalten nach intrathekaler Applikation liegen keine Daten vor.
Die Bioverfilgbarkeit nach oraler Aufnahme wurde aufgrund des First-Pass-Effektes mit 35 % bestimmt.
Das Verteilungsvolumen (VD) betragt bei Gesunden 1,5 l/kg (Bereich 1,3 bis 1,7 l/kg), ist bei Нerzinsuffizienz erniedrigt auf 0,8 bis 1,0 l/kg und bei Leberinsuffizienz erhoht auf etwa 2,3 l/kg. Bei Neugeborenen liegt VD bei 2,7 l/kg.
Lidocain und sein Metabolit Monoethylglycinxylidid passieren langsam die Blut-Нirn-Schranke. Lidocain wird an alpha1-saures Glycoprotein gebunden (60 bis 80 %).
Lidocain wird in der Leber durch Monooxygenasen rasch metabolisiert. Нauptrichtung der Biotransformation sind die oxidative Entalkylierung, Ringhydroxylierung und Amidhydrolyse. Нydroxyderivate werden konjugiert. Insgesamt werden etwa 90 % der verabreichten Dosis zu 4-Нydroxy-2,6-xylidin, 4-Нydroxy-2,6-xylidinglucuronid und in geringerem MaB zu den noch wirksamen Metaboliten Monoethylglycinxylidid und Glycinxylidid metabolisiert, die aufgrund ihrer langeren Нalbwertszeit besonders bei langerdauernden Infusionen und bei Niereninsuffizienz kumulieren konnen. Bei Lebererkrankungen kann die Metabolisierungsrate auf 10 bis 50 % des Normalwerts abfallen.
Lidocain und seine Metaboliten werden renal eliminiert. Der Anteil an unveranderter Substanz betragt etwa 5 bis 10 %.
Die Eliminationshalbwertzeit liegt bei 1,5 bis 2 h bei Erwachsenen bzw. 3 h bei Neugeborenen. Sie kann bei schwerer Нerzinsuffizienz auf 4 bis 10 (bis 12) h, bei chronisch alkoholgeschadigter Leber auf 4,5 bis 6 h verlangert sein. Die Нauptmetaboliten von Lidocain sind Monoethylglycinxylidid (MEGX), Glycinxylidid (GX), 2,6- Xylidin und 4-Нydroxy-2,6-xylidin. Die N-Dealkylierung von MEGX erfolgt ilber CУP3A4 und CУP1A2. Der Metabolit 2,6-Xylidin wird durch CУP2A6 weiter zu 4-Нydroxy-2,6-xylidin umgewandelt. 70 % der applizierten Dosis werden als 4-Нydroxy-2,6-xylidin im Urin ausgeschieden, wahrend nur 3 % unverandert ausgeschieden werden. Die Нalbwertszeiten der beiden noch wirksamen Metaboliten MEGX und GX liegen bei 2 bzw. 10 Stunden. Die konvulsive Aktivitat von MEGX ist vergleichbar zu Lidocain, wahrend GX keine Krampfe auslost. Die Нalbwertszeiten von Lidocain und MEGX verlangern sich bei Patienten mit Myokardinfarkt, ebenso die Нalbwertszeit von GX bei Нerzinsuffizienz nach einem Нerzinfarkt.
Bei Niereninsuffizienz wurden Plasmahalbwertzeiten filr Glycinxylidid von etwa 10 h, filr Lidocain von 2 bis 3 h gemessen. Bei wiederholter intravenoser Applikation von Lidocain besteht in den genannten Fallen die Gefahr einer Kumulation.
Die Eliminationsgeschwindigkeit ist pН-abhangig und wird durch Ansauern des Нarns erhoht. Die Clearance liegt bei 0,95 l/min bzw. 10,2 ml/Minute x kg beim Neugeborenen.
Lidocain passiert die Plazenta mittels einfacher Diffusion und erreicht wenige Minuten nach Applikation den Feten. Das Verhaltnis der fetalen zur maternalen Serumkonzentration liegt nach epiduraler Applikation bei 0,5 bis 0,7. Nach Infiltration des Perineums und parazervikaler Blockade wurden deutlich hohere Konzentrationen im Nabelschnurblut gemessen. Die Eliminationshalbwertzeit von Lidocain bei Neugeborenen nach Epiduralanasthesie der Mutter betragt ungefahr drei Stunden, nach Infiltration des Perineums und parazervikaler Blockade war Lidocain noch ilber 48 Stunden im Urin des Neugeborenen nachweisbar.
Lidocain wird mit der Muttermilch ausgeschieden.
Pharmazeutische Angaben - Lidocain-Presselin® 1 %
Wasser filr Injektionszwecke
InkompatiЬilitaten
Bestimmte Zubereitungen mit Lidocainhydrochlorid 1 Н20 sind mit alkalischen Losungen (z. B. Natriumhydrogencarbonat-haltige Losungen) inkompatibel und dilrfen daher nicht mit diesen gemischt werden.
Dauer der НaltЬarkeit
5 Jahre
Besondere VorsichtsmaШnahmen fiir die AufЬewahrung
Das Behaltnis im Umkarton aufbewahren. Nur klare Losungen in unversehrten Behaltnissen verwenden.
Packungen mit 5, 50, 100 und 300 Ampullen zu 2 ml sowie Klinikpackungen mit 3.000 und 6.000 Ampullen zu 2 ml
Es werden moglicherweise nicht alle PackungsgroBen in den Verkehr gebracht.
Besondere VorsichtsmaШnahmen fiir die Beseitigung und sonstige Нinweise zur НandhaЬung
Keine besonderen Anforderungen
INНABER DER ZULASSUNG
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