Vagi-Metro Creme 50 mg/g Vaginalcreme
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Vagi-Metro 50 mg/g
Bei der Behandlung der bakteriellen Vaginose und der Trichomoniasis wird jeweils abends vor dem Schlafengehen eine Applikatorfüllung bis zur dritten Strichmarke (= 2 g Vaginalcreme entsprechen 100 mg Metronidazol) in Rückenlage tief in die Scheide eingeführt und die Creme appliziert (siehe auch Abschnitt 4.8).
Die Dauer der Behandlung beträgt in der Regel 6 Tage.
Die Behandlung ist nicht während der Menstruation vorzunehmen.
Die alleinige vaginale Behandlung der Trichomoniasis erbringt jedoch keine sichere Wirkung.
Bei Trichomoniasis ist eine Untersuchung und gegebenenfalls synchrone Behandlung der/des Sexualpartner/s angezeigt. Geschlechtsverkehr sollte während der Therapie unterbleiben.
Vagi-Metro Creme darf nicht angewendet werden:
-
im 1. Schwangerschaftsdrittel
-
bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Metronidazol oder gegen andere 5-Nitro-imidazole, oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Eine
Ausnahme besteht, wenn eine lebensbedrohliche Infektion vorliegt und andere Arznei-mittel wirkungslos sind.
-
bei Patienten mit schweren Leberschäden, Störungen der Blutbildung sowie Erkrankun-gen des Zentral- oder peripheren Nervensystems. Vor einer Therapie mit Vagi-Metro Creme ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung nötig.
Die Behandlung mit Vagi-Metro Creme oder einem anderen nitroimidazolhaltigen Medikament darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Diese Frist darf nur in Einzelfällen bei besonders strenger Indikationsstellung überschritten werden. Die Behandlung sollte möglichst selten wie-derholt werden. Die Begrenzung der Therapiedauer ist erforderlich, weil sich eine Schädigung menschlicher Keimzellen nicht ausschließen lässt und weil in tierexperimentellen Studien eine Zunahme von bestimmten Tumoren gesehen wurde.
Beim Auftreten schwerer akuter Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. anaphylaktischer Schock, siehe auch Abschnitt 4.8) muss die Behandlung mit Vagi-Metro sofort abgebrochen werden und die üblichen entsprechenden Notfallmaßnahmen (z.B. Antihistaminika, Kortikoste-roide, Sympathomimetika und ggf. Beatmung) müssen eingeleitet werden.
Bei schweren und anhaltenden Durchfällen ist an eine pseudomembranösen Enterokolitis zu denken, die lebensbedrohlich sein kann (siehe auch Abschnitt 4.8). Hier ist eine Beendigung der Therapie in Abhängigkeit von der Indikation zu erwägen und ggf. sofort eine angemessene Behandlung einzuleiten (z.B. Einnahme von speziellen Antibiotika / Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist). Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, sind kontraindi-ziert.
Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Bei vaginaler Anwendung von Vagi-Metro Creme stehen ca. 38% der Dosis systemisch zur Verfügung.
Bei systemischer Anwendung (oral, rektal, intravenös) sind folgende Wechselwirkungen mög-lich:
Alkohol
Der Genuss von Alkohol ist zu vermeiden, da sonst Unverträglichkeitserscheinungen auftreten können, wie z.B. Hautrötungen im Bereich des Kopfes und des Nackens sowie Übelkeit, Erb-rechen, Kopfschmerzen und Schwindel (Disulfiram-ähnliche Wirkung).
Disulfiram
Die Gabe von Disulfiram kann zu Psychosen und Verwirrtheitszuständen führen.
Cumarinderivate
Patienten, die mit Antikoagulantien vom Warfarin-Typ behandelt werden, müssen gegebenen-falls neu eingestellt werden, weil durch Metronidazol die Hemmung der Blutgerinnung verstärkt wird.
Lithium
Bei Gabe von Lithium ist Vorsicht geboten, weil ein Anstieg der Lithiumkonzentration im Serum beobachtet wurde.
Barbiturat und Phenytoin
Eine Wirkungsminderung von Metronidazol tritt bei Gabe von Barbituraten und Phenytoin ein.
Cimetidin
Cimetidin kann in Einzelfällen die Elimination von Metronidazol beeinträchtigen und dadurch zu erhöhten Metronidazol-Serumkonzentrationen führen.
Bestimmung der GOT
Metronidazol kann bei einigen Analysenmethoden zur Bestimmung der GOT im Serum zu ver-ringerten Werten führen.
Sonstiges
Bei der gleichzeitigen Anwendung von Vagi-Metro Creme und Kondomen kann eine Beein-trächtigung der Kondomsicherheit nicht ausgeschlossen werden.
Schwangerschaft
Die Sicherheit einer Anwendung von Metronidazol in der Schwangerschaft ist nicht ausrei-chend belegt. Insbesondere für die Frühschwangerschaft liegen widersprüchliche Berichte vor. Einige Studien haben Hinweise auf eine erhöhte Fehlbildungsrate ergeben. Das Risiko mögli-cher Spätfolgen, einschließlich des kanzerogenen Risikos, ist bisher nicht geklärt.
Im Falle einer uneingeschränkten Anwendung von Nitroimidazolen durch die Mutter besteht für das Ungeborene bzw. Neugeborene das Risiko einer Krebsauslösung oder Erbgutschädi-gung. Gesicherte Hinweise für eine Schädigung des Embryos oder Feten gibt es bislang nicht. In tierexperimentellen Studien zeigte Metronidazol keine teratogenen Eigenschaften (siehe 5.3).
Vagi-Metro Creme ist im 1. Schwangerschaftsdrittel kontraindiziert. Im 2. und 3. Drittel der Schwangerschaft sollte Vagi-Metro Creme nur eingesetzt werden, wenn andere Therapiemög-lichkeiten keinen Erfolg bringen. So weit wie möglich sollte während der Schwangerschaft die lokale Darreichungsform angewandt werden.
Stillzeit
Metronidazol geht in die Muttermilch über. Nach oraler Gabe können bis zu 100% des Plas-mawertes erreicht werden. Während der Stillzeit muss deshalb entweder das Stillen unterbro-chen oder das Medikament abgesetzt werden.
Vagi-Metro Creme kann das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn oder im Zusammenwirken mit Alkohol.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde ge-legt:
| Sehr häufig | ≥ 1/10 |
| Häufig | ≥ 1/100 - < 1/10 |
| Gelegentlich | ≥ 1/1.000 - < 1/100 |
| Selten | ≥ 1/10.000 - < 1/1.000 |
| Sehr selten | < 1/10.000 |
Bei vaginaler Anwendung von Vagi-Metro Creme stehen ca. 38% der Dosis systemisch zur Verfügung. Nebenwirkungen sind hierbei selten.
Bei systemischer Anwendung (oral, rektal, intravenös) sind folgende Nebenwirkungen mög-lich:
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Gelegentlich: Sprosspilzinfektionen (z.B. Candida) im Genitalbereich.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Gelegentlich: Leukopenie und Granulozytopenie. Daher sind bei längerer Anwendung regel-mäßige Blutbildkontrollen angezeigt (siehe auch Abschnitt 4.3).
Sehr selten: Agranulozytose, Thrombozytopenie.
Erkrankungen des Immunsystems Gelegentlich: Anaphylaktische Reaktionen.
Sehr selten: Anaphylaktischer Schock (siehe auch Abschnitt 4.4).
Psychiatrische Erkrankungen
Gelegentlich: Verwirrtheitszustände, Erregbarkeit, Depression.
Erkrankung des Nervensystems
Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Ataxie, periphere Neuropathien und Krampfanfälle (Erstere äußern sich durch Taubheitsgefühl, Pelzigsein oder Kribbeln in den Extremitäten).
Sehr selten: Enzephalopathie.
Augenerkrankungen Gelegentlich: Sehstörungen.
Erkrankung des Gastrointestinaltrakts
Häufig: Metallischer Geschmack, bitteres Aufstoßen, Zungenbelag, Glossitis, Stomatitis, Ma-gendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall.
Sehr selten: Pankreatitis, pseudomembranöse Enterokolitis (siehe auch Abschnitt 4.4).
Leber- und Gallenerkrankungen
Gelegentlich: Leberfunktionsstörungen (z.B. Erhöhung von Transaminasen und Bilirubin im Serum).
Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
Gelegentlich: Hautreaktionen (z.B. Juckreiz, urtikarielles Exanthem).
Erkrankung der Nieren und Harnwege
Häufig:Dunkelfärbung des Urins (bedingt durch ein Stoffwechselprodukt des Metronidazols, ohne Krankheitswert).
Gelegentlich: Dysurie, Cystitis, Harninkontinenz.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Gelegentlich: Arzneimittelfieber, Schwächegefühl.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Nach oralen Einmaldosen von bis zu 15 g Metronidazol in suizidaler Absicht wurden Übelkeit, Erbrechen, Hyperreflexie, Ataxie, Tachykardie, Atemnot und Desorientierung beobachtet. To-desfälle sind nicht beschrieben.
Nach vaginaler Überdosierung sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zu erwarten, da die Dosierung bei vaginaler Anwendung im Vergleich zur oralen Applikation niedrig ist. Es wird empfohlen die nächste Dosis im Zeitplan einzunehmen, damit die Antibiose nicht unterbrochen wird.
Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Bei symptomatischer Therapie ist mit vollständiger Rückbildung der Beschwerden nach wenigen Tagen zu rechnen.
Pharmakologische Eigenschaften - Vagi-Metro 50 mg/g
Pharmakotherapeutische Gruppe
Metronidazol ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Nitroimidazole.
ATC-Code: G01AF01
Wirkungsweise
Metronidazol selbst ist antimikrobiell unwirksam. Es stellt die stabile und penetrationsfähige Ausgangsverbindung dar, aus der unter anaeroben Bedingungen durch die mikrobielle Pyruvat-Ferredoxin-Oxidoreduktase unter Oxidation von Ferredoxin und Flavodoxin Nitroso-Radikale gebildet werden, die an der DNS angreifen. Nitroso-Radikale bilden Addukte mit Ba-senpaaren in der DNS, wodurch es zu DNS-Strangbrüchen und nachfolgend zum Zelltod kommt.
Beziehung zwischen Pharmakokinetik und Pharmakodynamik
Die Wirksamkeit hängt im Wesentlichen von dem Quotienten aus maximaler Serumkonzent-ration (cmax) und minimaler Hemmkonzentration (MHK) des Erregers ab.
Resistenzmechanismen
Die Resistenzmechanismen gegen Metronidazol bei anaeroben Bakterien sind erst teilweise aufgeklärt:
-
Metronidazol-resistente Bacteroides-Stämme besitzen Resistenzdeterminanten, die Nit-roimidazol-Reduktasen kodieren, die Nitroimidazole in Aminoimidazole umwandeln, wodurch die Bildung der für die antibakterielle Wirkung verantwortlichen Nitroso-Radikale verhindert wird.
-
Die Metronidazol-Resistenz bei Helicobacter pylori beruht auf Mutationen in einem Gen, das für die NADPH-Nitroreduktase kodiert. Diese Mutationen bewirken einen Austausch
von Aminosäuren und damit einen Funktionsverlust des Enzyms. Somit unterbleibt der Aktivierungsschritt vom Metronidazol zum reaktiven Nitroso-Radikal.
Es besteht zwischen Metronidazol und den anderen Nitroimidazolderivaten (Tinidazol, Ornida-zol, Nimorazol) vollständige Kreuzresistenz.
Grenzwerte der Empfindlichkeitstestung
Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung anhand der Bestimmung der MHK (minimalen Hemmkonzentration) wurden vom European Committee on Antimicrobial Suscep-tibility Testing (EUCAST) für Metronidazol festgelegt und sind hier aufgeführt:
https://www.ema.europa.eu/documents/other/minimum-inhibitory-concentration-mic-breakpoints_en.xlsx
Prävalenz der erworbenen Resistenz in Deutschland
Die Prävalenz der erworbenen Resistenz einzelner Spezies kann örtlich und im Verlauf der Zeit variieren. Deshalb sind – insbesondere für die adäquate Behandlung schwerer Infektionen – lokale Informationen über die Resistenzsituation erforderlich. Falls auf Grund der lokalen Resistenzsituation die Wirksamkeit von Metronidazol in Frage gestellt ist, sollte eine Therapie-beratung durch Experten angestrebt werden. Insbesondere bei schwerwiegenden Infektionen oder bei Therapieversagen ist eine mikrobiologische Diagnose mit dem Nachweis des Erre-gers und dessen Empfindlichkeit gegenüber Metronidazol anzustreben.
Prävalenz der erworbenen Resistenz in Deutschland auf der Basis von Daten der letzten 5 Jahre aus nationalen Resistenzüberwachungsprojekten und -studien (Stand: Mai 2025):
| Üblicherweise empfindliche Spezies |
| Anaerobe Mikroorganismen |
| Bacteroides fragilis |
| Clostridioides difficile |
| Clostridium perfringens°𝚫 |
| Fusobacterium spp.° |
| Peptoniphilus spp.° |
| Peptostreptococcus spp.° |
| Porphyromonas spp.° |
| Prevotella spp.° |
| Veillonella spp.° |
| Gardnerella vaginalis ° 1 |
| Andere Mikroorganismen |
| Entamoeba histolytica° |
| Giardia lamblia° |
| Trichomonas vaginalis° |
| Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem bei der Anwendung darstellen kön-nen |
| Aerobe Gram-negative Mikroorganismen |
| Helicobacter pylori2 |
| Von Natur aus resistente Spezies |
| Alle obligat aeroben Bakterien |
| Gram-positive Mikroorganismen |
| Enterococcus spp. |
| Staphylococcus spp. |
| Streptococcus spp. |
| Gram-negative Mikroorganismen |
| Enterobacterales |
| Haemophilus spp. |
° Bei Veröffentlichung der Tabellen lagen keine aktuellen Daten vor. In der Primärliteratur, Standardwerken und Therapieempfehlungen wird von einer Empfindlichkeit ausgegangen.
1Fakultativ anaerober Mikroorganismus
2 Resistenzrate bereits bei einmalig vorbehandelten Patienten ≥ 50%.
𝚫 Nur bei Penicillin-Allergie
Resorption
Nach oraler Applikation wird Metronidazol rasch und nahezu vollständig resorbiert mit maxi-malen Serumspiegeln nach 1 bis 2 Stunden. Bei rektaler Applikation stehen ca. 80% der Sub-stanz systemisch zur Verfügung, wobei das Maximum im Serum nach ca. 4 Stunden erreicht wird. Nach vaginaler Applikation können nur ca. 38% im Serum gefunden werden, wobei das Maximum hier noch später, nach 8 bis 24 Stunden, erreicht wird.
Biotransformation
Die Serumhalbwertszeit beträgt ca. 8 (6 bis 10) Stunden. Im menschlichen Organismus wer-den verschiedene Metabolite gebildet. Hauptmetabolite sind der Hydroxymetabolit (1-(2-
Hydroxyethyl)-2-hydroxymethyl-5-nitroimidazol) und der „saure“ Metabolit (2-Methyl-5-nitro-imidazol-1-yl-essigsäure).
Ca. 80% der Substanz werden über die Niere ausgeschieden, wobei der nicht metabolisierte Anteil weniger als 10% ausmacht. Geringe Mengen (ca. 6%) werden auch über die Leber ausgeschieden. Niereninsuffizienz verlängert die Ausscheidung nur unwesentlich. Bei schwe-rer Leberinsuffizienz ist mit einer verzögerten Elimination zu rechnen. Die Halbwertszeit kann bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion bis auf 30 Stunden verlängert sein. Die Proteinbindung liegt unter 20%. Das scheinbare Verteilungsvolumen beträgt etwa 36 l.
Bioverfügbarkeit
Eine absolute Bioverfügbarkeitsstudie für Vagi-Metro Creme gegen eine i.v.-Applikation wurde an 12 Probanden innerhalb von 36 Stunden durchgeführt.
Die aus den mittleren AUC-Werten errechnete absolute Bioverfügbarkeit beläuft sich auf 38,1%. Das 95%-Konfidenzintervall liegt für AUC zwischen 33,2% und 43,1%. Die maximale Wirkstoffkonzentration wird im Mittel nach 8,0 h (tmax) erreicht.
Pharmazeutische Angaben - Vagi-Metro 50 mg/g
Cetylstearylalkohol (Ph.Eur.), selbstemulgierendes Glycerolmonostearat, Isopropylmyristat (Ph.Eur.), Natriumhydroxid, Macrogol-20-glycerolmonostearat, Propylenglycol, Carbomer 34000 mPa s, gereinigtes Wasser, konserviert mit Chlorphenesin.
3 Jahre
Haltbarkeit nach Anbruch: 6 Monate nach dem ersten Öffnen.
Hinweis: Bei einer braunen Verfärbung oder bei Auftreten eines ungewöhnlichen Geruchs ist Vagi-Metro Creme nicht mehr anzuwenden.
Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
und spezielles Zubehör für den Gebrauch, die Anwendung oder die Implantation
Aluminiumtube mit 50 g Vaginalcreme und wiederverwendbarem Applikator.
und sonstige Hinweise zur Handhabung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforde-rungen zu beseitigen.
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Vor dem ersten Gebrauch den Tubenverschluss abschrauben und umgekehrt auf die Tu-benöffnung drücken um den Membranverschluss zu durchstechen.
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Applikator entriegeln:
2a) Stößel bis zur Marke «2 g» ziehen.
2b) Stößel leicht zurück schieben bis kurz vor den ersten Anschlag.
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Den entriegelten Applikator (siehe 2.) mit der Öffnung bis zum unteren Ende des Gewin-des auf die Tube aufschrauben.
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Die Vaginalcrème mit leichtem Druck aus der Tube in den Applikator drücken bis zur ge-wünschten Dosierung. Dabei allenfalls den Stößel mit der anderen Hand leicht zurückzie-hen.
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Applikator von der Tube abschrauben und Tube fest verschließen.
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In Rückenlage den gefüllten Applikator möglichst tief in die Scheide einführen und die Vaginalcrème mit dem Stößel herausdrücken.
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Nach Gebrauch die Einzelteile des Applikators sorgfältig mit lauwarmem Wasser reini-gen. Kochendes Wasser ist zu vermeiden, damit sich der Applikator nicht verformt.