ELEKTROLYT-INFUSIONSLÖSUNG 153, Infusionslösung zur intravenösen Anwendung, 1000ml
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - ELEKTROLYT-INFUSIONSLÖSUNG 153
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isotone Dehydratation
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hypotone Dehydratation
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kurzfristiger intravasaler Volumenersatz
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Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt und bei leichter Acidose
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Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente
Dosierung
Dauertropf entsprechend dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.
Maximale Infusionsgeschwindigkeit:
Die maximale Infusionsgeschwindigkeit richtet sich nach dem klinischen Zustand des Patienten. Sie beträgt in der Regel 4 – 8 ml/kg Körpermasse und Stunde.
Maximale Tagesmenge:
Eine Gesamtflüssigkeitszufuhr von 40 ml/kg Körpermasse und Tag sollte beim Erwachsenen nicht überschritten werden.
Dabei würden 5,6 mmol Natrium und 0,2 mmol Kalium je kg Körpermasse und Tag zugeführt. Die maximale Tagesmenge ergibt sich aus dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.
Art der Anwendung Intravenöse Anwendung
Hyperhydratationszustände
Mit Zusatz von Elektrolytkonzentraten können aufgrund deren chemischen und physikalischen Eigenschaften weitere Gegenanzeigen resultieren.
Besondere Vorsicht ist geboten bei
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Hyperkaliämie
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Hypernatriämie
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Erkrankungen, die eine restriktive Natriumzufuhr gebieten (wie Herzinsuffizienz, generalisierte Ödeme, Lungenödem, Hypertonie, Eklampsie, schwere Niereninsuffizienz)
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niereninsuffizienten Patienten mit Neigung zur Hyperkaliämie Kontrollen des Serumionogramms und der Wasserbilanz sind erforderlich.
Bei hypertoner Dehydratation ist eine zu schnelle Infusionsgeschwindigkeit unbedingt zu vermeiden. (Cave: Anstieg der Plasmaosmolarität und der Plasmanatriumkonzentration)
Negative Auswirkungen von Elektrolyt-Infusionslösung 153 auf Schwangerschaft und Fetus sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht zu erwarten.
Elektrolyt-Infusionslösung 153 hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bei Beachtung der Gegenanzeigen, Dosierungsempfehlungen und Hinweise nicht bekannt.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Bei Überdosierung besteht die Gefahr der:
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Überwässerung
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Störungen im Elektrolythaushalt
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Hyperosmolarität
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Induktion einer alkalotischen Stoffwechsellage Therapie:
Unterbrechung der Zufuhr, beschleunigte renale Elimination (Gabe von Diuretika unter ständiger Kontrolle des Elektrolythaushaltes), Korrektur der Elektrolytstörung, falls erforderlich: Ausgleich Säure-Basen-Haushalt.
Pharmakologische Eigenschaften - ELEKTROLYT-INFUSIONSLÖSUNG 153
Pharmakotherapeutische Gruppe: Elektrolytlösungen ATC-Code: B05BB01
Elektrolyt-Infusionslösung 153 enthält Elektrolyte, wie sie auch im Körper selbst vorkommen. Bezüglich des Elektrolytgehaltes stellt sie eine blutisotonische und isoione Vollelektrolytlösung zur intravenösen Infusionsbehandlung dar. Sie ist kaliumarm und enthält kein freies Wasser.
Die Nieren sind der Hauptregulator des Wasserhaushaltes. Die Ausscheidung von Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium erfolgt weitgehend über die Nieren.
Acetat wird zu Bicarbonat und Kohlendioxid umgewandelt. Die Plasmakonzentration von Bicarbonat und Acetat wird über die Nieren reguliert, die Plasmakonzentration von Kohlendioxid über die Lunge. Die Pharmakokinetik der einzelnen Bestandteile wird durch die gleichzeitige Anwendung in der Infusionslösung nicht negativ beeinflusst.
Pharmazeutische Angaben - ELEKTROLYT-INFUSIONSLÖSUNG 153
Aufgrund des Calciumgehaltes können Inkompatibilitäten mit phosphathaltigen und carbonathaltigen Lösungen bestehen.
Die Haltbarkeitsdauer von Elektrolyt-Infusionslösung153 ist:
in Glas-Durchstechflaschen: 5 Jahre
in Beuteln: 3 Jahre
in Polyethylen-Durchstechflaschen: 3 Jahre
Nach Ablauf des angegebenen Verfalldatums soll die Elektrolyt-Infusionslösung 153 nicht mehr angewendet werden.
Infusionslösung in Glas-Durchstechflaschen:
Originalpackung mit:
1 x 250 ml
10 x 250 ml
1 x 500 ml
10 x 500 ml
1 x 1000 ml
6 x 1000 ml
Infusionslösung in Polyethylen-Durchstechflaschen:
Originalpackung mit:
1 x 250 ml
10 x 250 ml
1 x 500 ml
10 x 500 ml
1 x 1000 ml
10 x 1000 ml
Infusionslösung in Beuteln:
Originalpackung mit:
1 x 500 ml
10 x 500 ml
1 x 1000 ml
6 x 1000 ml
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Hinweise zur Handhabung, besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Nur klare Lösungen in unversehrten Behältnissen verwenden.
Nach Anbruch des Behältnisses ist die Lösung sofort zu verwenden, Restmengen sind zu verwerfen.
Die Polyethylen-Durchstechflasche enthält aus technischen Gründen ein Restluftvolumen. Druckinfusionen mit der Plastikinfusionsflasche dürfen daher nur unter kontrollierten Bedingungen erfolgen, da sonst die Gefahr einer Luftembolie besteht.
Beutel unbelüftet anwenden!