Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate
Wechselwirkungen-Liste
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Apothekenpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Bronchoforton® Salbe, 10%/10%/5%

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Salbe

Hersteller

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.3.2022
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Bronchoforton® 10%

Anwendungsgebiete

Zur Inhalation und äußerlichen Anwendung zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim.

Dosierung

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 2- bis 4-mal täglich 3 – 5 cm Bronchoforton® Salbe.

Kinder von 6 – 12 Jahren: 2- bis 4-mal täglich 1 – 3 cm Bronchoforton® Salbe.

Kinder von 4 – 6 Jahren: 2- bis 4-mal täglich 1 – 2 cm Bronchoforton® Salbe.

Art und Dauer der Anwendung

Zur Einreibung wird die Salbe auf Brust oder Rücken einmassiert.

Zur Inhalation wird die empfohlene Salbendosis mit 0,6 Litern heißem Wasser übergossen und die aufsteigenden Dämpfe werden etwa 10 Minuten durch

Nase und Mund eingeatmet. Es empfiehlt sich die Verwendung eines Inhalators.

Kinder sollten nicht ohne Aufsicht inhalieren.

Für Kinder unter 6 Jahren wird die Anwendung als Inhalation nicht empfohlen.

Bei Kindern von 30 Monaten bis 4 Jahren wird die Anwendung wegen unzureichender Erfahrungen nicht empfohlen. Bei Säuglingen und Kindern unter 30 Monaten ist die Anwendung kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung und wird gegebenenfalls vom behandelnden Arzt bestimmt.

Gegenanzeigen

Bronchoforton® Salbe darf nicht angewendet werden bei

  • Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe Eukalyptusöl, Fichtennadelöl oder Pfefferminzöl, gegen Cineol (den Hauptbestandteil von Eukalyptusöl), Menthol (den Hauptbestandteil von Pfefferminzöl), Campher (Bestandteil von Eukalyptusöl), D-Limonen (Bestandteil von Fichtennadelöl und Pfefferminzöl) oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,

  • Säuglingen und Kindern unter 30 Monaten aufgrund des Risikos, dass Cineol-haltige Zubereitungen, wie auch andere ätherische Öle, einen Laryngospasmus auslösen können,

  • geschädigter Haut, z.B. bei Verbrennungen und Verletzungen,

  • Asthma bronchiale,

  • Keuchhusten,

  • Pseudokrupp,

  • in der Stillzeit,

  • Kindern mit Krampfanfällen oder Fieberkrämpfen in der Anamnese.

    Zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit siehe Abschnitt 4.6.

Warnhinweise

In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf folgende Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen:

Bei Beschwerden, die länger als eine Woche andauern, bei Verschlechterung oder beim Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei blutigem oder eitrigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bronchoforton® Salbe darf nicht im Gesicht angewendet werden.

Bei der Anwendung von Bronchoforton® Salbe ist der Kontakt des Arzneimittels mit den Augen zu vermeiden, da es sonst zu Reizungen der Augen kommen kann.

Bronchoforton® Salbe sollte nicht im Bereich von Schleimhäuten oder gereizter Haut angewendet werden.

Nach der Anwendung von Bronchoforton® Salbe sind die Hände gründlich zu reinigen.

Kinder

In seltenen Fällen führt die Einatmung konzentrierter Dämpfe ätherischer Öle bei Säuglingen und Kleinkindern zum Atemstillstand, vermutlich infolge von Krämpfen der Stimmritze.

Aus allgemeinen Sicherheitsgründen sollten nur Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene Bronchoforton® Salbe als Dampfinhalation anwenden.

Die Anwendung bei Kindern von 30 Monaten bis 4 Jahren wird wegen unzureichender Erfahrungen nicht empfohlen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen können.

Sonstige Bestandteile

Stearylalkohol kann örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Eukalyptusöl bewirkt eine Aktivierung des fremdstoffabbauenden Enzymsystems in der Leber. Die Wirkungen anderer Arzneimittel können deshalb abgeschwächt und/oder verkürzt werden. Dies kann bei großflächiger Anwendung nicht ausgeschlossen werden infolge einer Aufnahme größerer Wirkstoffmengen durch die Haut.

Solche Wirkungen sind auf Barbiturate, Pyrazolone und Amphetamine bekannt. In der Gebrauchsinformation wird der Patient darauf hingewiesen, dass er, wenn er andere Arzneimittel anwenden will, zuvor seinen Arzt befragt.

Schwangerschaft

Zur Anwendung von Bronchoforton® Salbe während der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Deshalb sollte dieses Arzneimittel in dieser Zeit nicht angewendet werden.

Teratogene Eigenschaften der Inhaltsstoffe sind nicht bekannt. Die enthaltenen Monoterpene passieren die Plazentaschranke.

In geringer Menge treten ätherische Öle in die Muttermilch über. Deshalb darf Bronchoforton® Salbe in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fahrtüchtigkeit

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Nebenwirkungen

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich

(≥1/1.000, <1/100), selten (≥1/10.000, <1/1.000), sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Vorwiegend nach dermaler Anwendung können selten Kontaktekzeme, allergische Reaktionen oder Hustenreiz auftreten. An Haut und Schleimhäuten können verstärkte Reizerscheinungen auftreten. Eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmen, Laryngospasmen) kann vorzugsweise nach Inhalation auftreten oder verstärkt werden.

Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern sind sehr selten Überempfindlichkeitsreaktionen mit Herzrasen (Tachykardie), Herabsetzung des Atemantriebs (Atemdepression) und Krampfneigung bekannt geworden (siehe Abschnitt 4.3).

Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Bronchoforton® Salbe Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot, Atemstillstand) ausgelöst werden.

Hinweis: Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch (Verschlucken) können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient darauf hingewiesen, beim Auftreten von weiteren Nebenwirkungen einen Arzt oder Apotheker zu informieren.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

Überdosierung

Bei übermäßigem Inhalieren können Husten und Atemnot auftreten. Nach Abbrechen der Inhalation klingen die Beschwerden ab.

Bei übermäßiger Anwendung auf der Haut können Hautirritationen auftreten.

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind Überdosierungserscheinungen und Intoxikationen nicht zu erwarten, jedoch u.a. bei missbräuchlicher oraler Anwendung der Salbe.

Nach Inhalation oder Einnahme großer Mengen von Eukalyptusöl (einem der Bestandteile von Bronchoforton® Salbe) kann es zu gastrointestinalen Reizerscheinungen (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall), Atemnot und ZNS-Symptome (Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Benommenheit mit Sprachstörungen, Doppeltsehen, Verwirrtheit, Muskelschwäche, gelegentlich Krampfanfälle) kommen.

Zeichen einer schweren Vergiftung sind flache, unregelmäßige Atmung, Herz-Kreislauf-Kollaps und Koma. Bei einem Patienten wurden nach Einnahme von 30 ml Eukalyptusöl vorübergehende Herzrhythmusstörungen beobachtet, in einem Fall kam es nach Ingestion von 120 – 220 ml zu vorübergehender Nierenschädigung mit Anurie, Hämaturie und Albuminurie.

Spezifische Gegenmittel sind nicht bekannt. Erbrechen sollte wegen Aspirationsgefahr nicht herbeigeführt werden. Empfohlen wird eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (keine Milch, keine alkoholischen Getränke wegen der resorptionsfördernden Wirkung). Ob therapeutische Maßnahmen ergriffen werden müssen, hängt von der aufgenommenen Menge und der klinischen Symptomatik ab. Ist die Menge gering und der Patient symptomfrei oder liegen lediglich Erbrechen oder geringfügige Benommenheit vor, ist ein Beobachten des Patienten ausreichend. Nach Ingestion einer großen Menge oder bei schwerer klinischer Symptomatik sind eine Magenspülung nach endotrachealer Intubation und die Instillation medizinischer Kohle, bei Krampfanfällen Diazepam indiziert; die Nierenfunktion ist zu überwachen.

Pharmakologische Eigenschaften - Bronchoforton® 10%

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Pflanzliche Brusteinreibungen und Inhalate, inkl. Bäder,

ATC-Code: R04AP30.

Bronchoforton® Salbe enthält eine Kombination aus ätherischen Ölen. Die Wirkstoffe tragen dazu bei, die Symptome einer katarrhalischen Atemwegserkrankung günstig zu beeinflussen. Dazu gehören das Lösen und Verflüssigen eines zähen Bronchialschleims, so dass dieser leichter abgehustet werden kann. Pharmakologische Untersuchungen zu Wirkungen der fixen Kombination liegen nicht vor.

Pharmakokinetik

Die in Bronchoforton® Salbe vorliegenden ätherischen Öle enthalten als Hauptbestandteile die Monoterpene 1,8-Cineol, α-Pinen und Menthol.

Pharmakokinetische Aussagen beziehen sich daher auf Erkenntnisse, die über die Bestimmung dieser Leitsubstanzen in Bronchoforton® Salbe gewonnen wurden.

Bei dermaler Applikation werden nach 1 h Werte nach der maximalen Plasmakonzentration erreicht, bei inhalativer Aufnahme bereits nach wenigen Minuten. Die Eliminationshalbwertszeiten sind dagegen bei der dermalen Applikation mit 1 bis 1,5 h etwas geringer als bei der Inhalation (um 2 h).

Allerdings gibt es im Fall der dermalen Resorption Hinweise auf eine Überlagerung von Invasions-, Verteilungs- und Eliminationsprozessen, die durch die Lipophilie der Terpene und eine damit verbundene Akkumulation in unterschiedlichen Haut- bzw. Fettgewebsschichten zustande kommen könnte.

Die Ausscheidung erfolgt zu einem sehr geringen Anteil in unveränderter Form pulmonal, weit überwiegend in Form von oxidierten und glucuronidierten Metaboliten renal.

Die relative Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe, bezogen auf Referenzwerte nach peroraler Aufnahme, ist bei dermaler Applikation geringer als bei der Inhalation.

Pharmazeutische Angaben - Bronchoforton® 10%

Liste der sonstigen Bestandteile

Glycerolmonostearat 40 – 55 (E 471), Macrogol-1000-glycerolmonostearat, Stearylalkohol (Ph.Eur.), dickflüssiges Paraffin, Isopropyl(palmitat/stearat) (10 : 90), Glycerol 85% (E 422), Gereinigtes Wasser.

Inkompatibilitäten

Keine bekannt.

Dauer der Haltbarkeit

Bronchoforton® Salbe ist 3 Jahre haltbar. Haltbarkeit nach Anbruch: 8 Monate.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25°C lagern.

Art und Inhalt des Behältnisses

Weiße Salbe in einer Aluminium-Tube mit Schraubverschluss.

Originalpackung mit 40 g, 100 g, 400 g (10 x 40 g) oder 1000 g (10 x 100 g) Salbe.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Weblinks

Packungen und Preis

Bronchoforton® Salbe, 10%/10%/5% 40g Salbe
Preis
10,66 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Bronchoforton® Salbe, 10%/10%/5% 100g Salbe
Preis
20,84 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.