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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - poly-elan®,
Zur äußerlichen Anwendung bei Muskel- oder Gelenkschmerzen. Zur unterstützenden Therapie rheumatischer Be-schwerden.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient darauf hingewiesen, daß bei akuten Zuständen, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, sowie bei andauernden oder zunehmenden Be-schwerden ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Die Dosierung erfolgt individuell. Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden: 2 – 3 x täglich einen Salbenstrang von ca. 1 – 3 cm Länge.
Die Salbe auf die erkrankten Stellen auftragen und leicht einmassieren. Bei Bronchitis Brust und Rücken mit der Salbe einreiben.
Die Dauer der Anwendung ist nicht beschränkt. Sie richtet sich nach Schwere, Art und Verlauf der Erkrankung.
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Latschenkiefernöl, Rosmarinöl oder einen der sonstigen Bestandteile von poly-elan, bei Bronchialasthma, Keuchhusten, Pseudokrupp sowie auf geschädigter Haut ist dieses Präparat nicht anzuwenden.
Anwendung bei Kindern:
poly-elan darf wegen des Gehaltens an Rosmarinöl nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren nicht ange-wendet werden.
Hinweis: Es ist darauf zu achten, daß Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt kommen.
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Wollwachs und Cetylstearylalkohol können örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) auslösen.
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poly-elan sollte nicht im Gesicht angewendet werden.
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Bei der Anwendung von poly-elan ist der Kontakt des Arzneimittels mit den Augen zu vermeiden.
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poly-elan sollte nicht im Bereich von Schleimhäuten angewendet werden.
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Nach der Anwendung von poly-elan sollten die Hände gründlich gereinigt werden.
Die Permeation anderer lokal applizierter Arzneimittel kann gesteigert werden.
Cineol, ein Hauptbestandteil von Rosmarinöl, führt im Tierexperiment zur Induktion metabolisierender Enzyme in der Leber. Es ist deshalb nicht auszuschließen, daß durch hohe Dosen Cineol die Wirkung anderer Arzneimittel abgeschwächt und /oder verkürzt wird.
Auf Grund des Gehaltes an Cineol und Kampfer darf poly-elan bei Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt.
| Sehr häufig: Mehr als 1 von 10 Behandelten |
| Häufig: Mehr als 1 von 100 Behandelten |
| Gelegentlich: Mehr als 1 von 1.000 Behandelten |
| Selten: Mehr als 1 von 10.000 Behandelten |
| Sehr selten: 1 oder weniger von 10.0000 Behandelten |
Das Einatmen des ätherischen Öls kann in seltenen Fällen Hustenreiz und sehr selten Laryngospasmus auslösen. Bronchospasmen können verstärkt werden.
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Rosmarinöl Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließ-lich Atemnot) ausgelöst werden. Rosmarinöl kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Laryngos-pasmus auslösen.
An Haut und Schleimhäuten können verstärkte Reizerscheinungen auftreten.
Bei Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von poly-elan kann es zu lokalen allergischen Reaktion kommen.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient aufgefordert, bei Auftreten von Hautrötungen, eventuell verbunden mit Juckreiz, die Anwendung von poly-elan zu beenden und ggf. einen Arzt aufzusuchen.
, Notfallmaßnahmen, Symptome, Gegenmittel
Vergiftungen mit poly-elan® sind nicht bekannt. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind toxische Wirkungen nicht zu erwarten.
Sollten Symptome eines Asthmaanfalles oder einer schweren allergischen Reaktion beobachtet werden, sind die entsprechenden Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Pharmakologische Eigenschaften - poly-elan®,
Latschenkiefernöl wirkt hyperämisierend. Rosmarinöl wirkt bei äußerer Anwendung hautreizend und durchblu-tungsfördernd.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Dieses Arzneimittel ist ein pflanzliches Arzneimittel. ATC-Code: M09AXB
Pharmazeutische Angaben - poly-elan®,
Wollwachsalkoholsalbe (enthält Cetylstearylalkohol, Wollwachsalkohole und weißes Vaselin), Wollwachs, gebleich-tes Wachs, [(Z)-Octadec-9-en-1-yl]oleat
Im unversehrten Behältnis: 3 Jahre Nach Anbruch: 3 Monate
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nicht über 25°C aufbewahren.