Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung, Glasflasche 500 ml
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Optiray 350 mg
Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum. Optiray 350 wird angewendet bei Erwach-senen zur Peripher- und Abdominalarterio-grafie, Aortografie unter Einbeziehung der Digitalen Subtraktionsangiografie, Koronar-arteriografie, linksseitigen Ventrikulografie, Phlebografie, intravenösen Ausscheidungs-urografie und zur Kontrastverstärkung bei der Computertomografie.
Dosierung Erwachsene/Kinder Siehe Tabelle auf Seite 2
Für die einzelnen Anwendungsgebiete gel-ten folgende Hinweise:
Computertomografie (CT)
Optiray 350 sollte als intravenöse Schnell-injektion, falls vorhanden, mittels Hoch-druckinjektor verabreicht werden. Für lang-same Scanner wird empfohlen, die Hälfte der Dosis als Bolus, die restliche Dosis in-nerhalb von 2 – 6 Minuten zu verabreichen, womit ein relativ konstanter Blutspiegel, wenn auch nicht von gleicher maximaler Höhe, zu erreichen ist. Scanbeginn ist nach dem Ende der ersten Applikationsphase. Bei der Spiral-CT, insbesondere bei der Multislice Technik wird eine Vielzahl an In-formationen während des Luftanhaltens er-fasst. Um den Effekt der intravenösen Bolus-injektion in der zu untersuchenden Region zu optimieren (zeitlich unterschiedliche An-reicherung in den einzelnen pathologisch veränderten Geweben), wird die Verwen-dung eines automatischen Hochdruckin-jektors sowie die Verabfolgung als Bolus empfohlen.
April 2026Bei der CT sind die erforderlichen Kontrast-mittelmengen und die Applikationsgeschwin-digkeiten abhängig von den zu untersuchen-den Organen, der diagnostischen Frage-stellung, insbesondere aber auch von dem verfügbaren Gerät (z. B. Scan- und Bildauf-bauzeiten). Bei langsamer arbeitenden Ap-paraten ist die Infusion vorzuziehen, für die schnellen Scanner die Bolusinjektion.
Soll das Arzneimittel mit einem automati-schen Applikationssystem gegeben werden, muss die Eignung für die beabsichtigte Anwendung vom Medizinproduktehersteller belegt sein. Die Anwendungshinweise der Medizinprodukte sind unbedingt zu beach-ten. Bei Säuglingen und Kleinkindern ver-bietet sich der Einsatz eines automatischen Applikationssystems.
Digitale Subtraktionsangiografie (DSA)
Die intraarterielle DSA führt in vielen Fällen auch dann noch zu kontrastreichen Dar-stellungen großer Gefäße sowie der Arte-rien von Hals, Kopf, Nieren und Extremitäten, wenn die Konzentration der jeweils einge-setzten Ioversol-Lösung (Optiray 240, 300,
320, 350) zur konventionellen Angiografie nicht ausreicht. Diese Methode empfiehlt sich deshalb für Patienten mit einge-schränkter Nierenfunktion.
Kinder und Jugendliche
Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Optiray 350 bei Kindern bis 18 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor. Für zerebrale, periphere und vis-cerale Angiografie sowie für die Ausschei-dungsurografie bei Kindern kann Optiray 300 verwendet werden.
Art der Anwendung
Intravasale Injektion oder Infusion.
Optiray kann im Allgemeinen einmal oder mehrfach im Rahmen eines Untersuchungs-ganges zur Anwendung kommen. Wieder-holungsuntersuchungen sind möglich.
Kontrastmittel, die vor der Applikation auf Körpertemperatur erwärmt werden, sind besser verträglich und lassen sich aufgrund der geringeren Viskosität leichter injizieren.
Die Dosis richtet sich u. a. nach Alter, Ge-wicht, Herz- und Nierenfunktion, Allgemein-zustand, klinischer Fragestellung, Untersu-chungsmethode und Untersuchungsregion. Die geeignete Iodkonzentration/Stärke und das erforderliche Volumen sind im Einzelfall vom Arzt festzulegen. Vorschläge für die Wahl der Konzentration und des Volumens siehe Tabelle der Dosierungen.
Bei reduzierter Nierenfunktion, bei Herz-Kreislauf-Insuffizienz sowie bei schlechtem Allgemeinzustand muss die Kontrastmittel-dosis so gering wie möglich gehalten wer-den (siehe auch Abschnitt 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Bei solchen Patienten ist es ratsam, die Nierenfunktion über min-destens drei Tage nach der Untersuchung zu beobachten.
Angemessene Ausrüstung zur Reanimation muss vorhanden sein. Intravasale Kontrast-mittelgaben sind möglichst am liegenden Patienten vorzunehmen.
Überempfindlichkeit gegen Ioversol oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sons-tigen Bestandteile.
Schilddrüsenüberfunktion (manifeste Hy-perthyreose).
Allgemeine Hinweise
Schwerwiegende oder tödliche Reaktionen sind im Zusammenhang mit der Anwendung von iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln auf-getreten. Unbedingte Voraussetzung für die Arbeit mit Röntgenkontrastmitteln ist ge-schultes medizinisches Personal sowie die notwendige apparative Ausstattung (z. B. EKG, künstliche Beatmung, ausreichende Medikamente) zur Behandlung von Zwi-schenfällen. Da schwere verzögerte Reak-tionen bekannt sind, sollte der Patient be-obachtet werden, und Notfalleinrichtungen und kompetentes Personal sollten für min-destens 30 bis 60 Minuten nach der Ver-abreichung zur Verfügung stehen.Sollte während der Applikation eine unerwünsch-te Reaktion auftreten, so ist die Applikation zu unterbrechen, bis die Reaktion abge-klungen ist.
Allergoide bzw. anaphylaktoide Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen)
Wie bei allen iodierten Röntgenkontrastmit-teln können auch nach Anwendung Optiray dosisunabhängige, pseudoallergische (aller-goide) Reaktionen unterschiedlichen Schwe-regrades und heterogener Symptomatik auf-treten. Diese Reaktionen manifestieren sich gewöhnlich in Form von nicht schweren, respiratorischen Symptomen oder Haut-symptomen. Im Allgemeinen treten diese Reaktionen innerhalb einer halben Stunde nach Beginn der Kontrastmittelgabe auf. In sehr seltenen Fällen können Spätreaktionen (nach Stunden oder Tagen) auftreten.
Derartige Ereignisse sind aufgrund ihres un-
regelmäßigen Auftretens im Einzelfall nicht vorhersehbar. Es ist jedoch bekannt, dass allergoide Kontrastmittelreaktionen vor al-lem bei Patienten mit allergischer Disposi-tion (Allergien) und/oder Asthma bronchiale und bei Patienten mit bekannten Überemp-findlichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel häufiger auftreten.
Bei Patienten mit Bronchialasthma ist ins-besondere das Risiko des Auftretens von Bronchospasmen erhöht.
Schwere, lebensbedrohliche, systemische Überempfindlichkeitsreaktionen wie Arznei-mittelexanthem/-wirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, (DRESS-Syndrom, drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms) sind von Patien-ten nach der Gabe von Optiray berichtet worden. Frühe oder späte Überempfind-lichkeitsreaktionen wie z. B. Fieber oder Lymphadenopathie können auch ohne Exanthem vorkommen. Wenn solche Zei-chen oder Symptome vorhanden sind, sollte der Patient sofort daraufhin untersucht werden.
Am Anfang jeder Kontrastmitteluntersu-
chung sollte daher eine möglichst ausführ-liche Anamnese hinsichtlich der oben ge-nannten Risikofaktoren stehen. Bei Patien-ten mit allergischer Diathese und bei Patien-ten mit bekannter Überempfindlichkeitsre-aktion ist die Indikation besonders streng zu stellen. In solchen Fällen sollte vor der Kontrastmitteluntersuchung eine Prämedi-kation mit Antihistaminika und/oder Gluko-kortikoiden erwogen werden. Es wird be-richtet, dass eine solche Prämedikation
Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung
Übersicht Dosierungsempfehlungen – jeweilige Stärke/Konzentration und zugehörige Dosierung durch Fettdruck hervorgehoben
| Anwendungsgebiet | Konzentration gebundenes Iod (mg/ml) | Maximal-Dosis (ml) | Volumen (ml) (meist Einzelinjektion) | |
| Intraarterielle, digitale Subtraktionsangiografie (i. a. DSA) | 240/300/320/350 | 250 | 5 – 80 | |
| Zerebrale Angiografie | ||||
| Aortenbogen | 240/300/320 | 200 | 20 – 50 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. carotis | 240/300/320 | 200 | 2 – 12 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. vertebralis | 240/300/320 | 200 | 2 – 12 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| Abdominale Angiografie | ||||
| Aorta | 320/350 | 250 | 10 – 80 | |
| Aortenbifurkation | 240/300/320/350 | 250 | 20 – 90 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. iliaca communis | 240/300/320/350 | 250 | 10 – 50 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. coeliaca | 240/300/320/350 | 250 | 12 – 60 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. mesenterica superior | 240/300/320/350 | 250 | 15 – 60 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. mesenterica inferior | 240/300/320/350 | 250 | 6 – 15 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. renalis | 240/300/320/350 | 250 | 6 – 15 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| Periphere Angiografie | ||||
| A. subclavia/brachialis | 240/300/320/350 | 250 | 15 – 30 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| A. femoralis | 240/300/320/350 | 250 | 10 – 50 | |
| Kinder | 300 | 100 | 1 – 3 ml/kg Körpergewicht | |
| Phlebografie (pro Extremität) | 240/300/320/350 | 250 | 50 – 100* | |
| Angiokardiografie | ||||
| Ventrikel | 320/350 | 250 | 30 – 50 | |
| A. coronaria sinistra | 320/350 | 250 | 2 – 10 | |
| A. coronaria dextra | 320/350 | 250 | 1 – 10 | |
| Computertomografie | ||||
| Kopf | 240300/320/350 | 200150 | 65 – 20050 – 100 | |
| Ganzkörper Bolusinjektion | 240300/320/350 | 200150 | 30 – 10025 – 75 | |
| Ganzkörper Kurzinfusion | 240300/320/350 | 200150 | 65 – 20050 – 150 | |
| Intravenöse Urografie** | ||||
| Erwachsene | 240 | 200 | 65 – 100 (bis zu 2,6 ml/kg Körpergewicht) | |
| 300/320 | 150 | 50 – 100 (bis zu 1,6/2,0 ml/kg Körpergewicht) | ||
| 350 | 140 | 50 – 75 (bis zu 1,4 ml/kg Körpergewicht) | ||
| Neugeborene/Säuglinge ≤ 1 Jahr | 300 | 3 ml/kg Körpergewicht | ||
| Kinder > 1 Jahr | 300 | 100 | 2 ml/kg Körpergewicht | |
| Intravenöse DSA | 300/320/350 | 250 | 30 – 50***Flussrate 8 – 12 ml/s periphervenös,10 – 20 ml/s zentralvenös | |
* Im Anschluss sollte das venöse System mit physiologischer Kochsalzlösung oder 5%iger Dextroselösung durchgespült werden.
** Um eine hohe diagnostische Qualität zu erreichen, ist es empfehlenswert, so schnell wie möglich zu infundieren.
*** 20 – 50 ml physiologische Kochsalzlösung können nachinjiziert werden.
Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung
schwerwiegende, lebensbedrohliche Reak-tionen nicht verhindert, aber deren Häufig-keit und Schweregrad mindert.
Vorbereitung auf Notfälle
Unabhängig von Menge und Art der Ver-abreichung können bereits geringfügige allergoide Symptome erste Anzeichen einer schwerwiegenden behandlungsbedürftigen anaphylaktoiden Reaktion sein. Deswegen sollten iodierte Kontrastmittel nur dort ein-gesetzt werden, wo die Voraussetzungen für eine Notfallbehandlung gegeben sind. Hierzu zählen die notwendige apparative und medikamentöse Ausstattung, eine aus-reichende ärztliche Erfahrung sowie ge-schultes Assistenzpersonal. Maßnahmen zur sofortigen Behandlung einer schwerwie-genden Reaktion sollten daher grundsätz-lich vorbereitet und die hierfür notwendigen Notfallmedikamente bzw. Notfallbesteck bereitgestellt sein. Bei drohendem Schock-zustand muss die Zufuhr des Kontrastmit-tels sofort unterbrochen und – wenn not-wendig – über einen venösen Zugang eine gezielte Therapie eingeleitet werden. Es empfiehlt sich, während der gesamten Rönt-genuntersuchung eine flexible Verweilkanüle oder einen Katheter (für schnellen intra-venösen Zugang) einzusetzen.
Der Patient sollte nach Applikationsende
noch mindestens eine halbe bis ganze Stunde überwacht werden, weil erfahrungs-gemäß die Mehrzahl aller schwerwiegenden Zwischenfälle innerhalb dieser Zeit auftritt.
Der Patient sollte auch darüber informiert werden, dass allergische Reaktionen bis zu mehreren Tagen nach der Verabreichung auftreten können; in einem solchen Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Das Auftreten schwerer allergischer Reak-tionen hat zur Anwendung verschiedener Vortests geführt. Allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass ein Vortest schwere Reaktionen vorhersagt, und er kann selbst für den Patienten gefährlich sein. Es wird vorgeschlagen, dass eine gründliche Anamnese mit Schwerpunkt auf Allergien und Überempfindlichkeiten vor der Injektion eines Kontrastmittels eine ge-nauere Vorhersage möglicher unerwünsch-ter Reaktionen ermöglicht als ein Vortest. Eine positive Allergieanamnese stellt keine absolute Kontraindikation für die Verwen-dung eines Kontrastmittels dar, wenn ein diagnostisches Verfahren für notwendig er-achtet wird, doch ist Vorsicht geboten (sie-he Abschnitt 4.3 Kontraindikationen). Ge-eignete Wiederbelebungsmaßnahmen soll-ten sofort verfügbar sein.
Eine Prämedikation mit Antihistaminika und
Kortikosteroiden zur Vermeidung oder Mini-mierung allergischer Reaktionen sollte er-wogen werden. Berichte deuten darauf hin, dass eine solche Vorbehandlung schwere lebensbedrohliche Reaktionen nicht verhindert, aber sowohl ihre Häufig-keit als auch ihren Schweregrad verringern kann.
Diätempfehlungen:
April 2026Der Patient sollte in den letzten zwei Stun-den vor der Untersuchung nichts mehr es-sen.
Nicht empfohlen wird ein Vortesten auf Überempfindlichkeit mit einer geringen Kon-
trastmitteldosis, da dies nicht nur keine Aussagekraft besitzt, sondern selbst zu schwerwiegenden Überempfindlichkeitsre-aktionen führen kann.
Allgemeinanästhesie kann bei einigen Ver-fahren in ausgewählten Patienten erforder-lich sein; allerdings ist von einer höheren Rate von Nebenwirkungen unter diesen Umständen berichtet worden. Die Unfähig-keit dieser Patienten wegen des hypotonen Effektes des Anästhetikums, unerwünschte Symptome zu identifizieren, ist möglicher-weise hierfür verantwortlich zu machen.
Schwere kutane Nebenwirkungen (SCAR) Schwere kutane unerwünschte Reaktionen (SCAR) können sich von einer Stunde bis zu mehreren Wochen nach der intravasku-lären Kontrastmittelgabe entwickeln. Zu diesen Reaktionen gehören das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxische epi-dermale Nekrolyse (SJS/TEN), die akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) und Arzneimittelreaktionen mit Eo-sinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). Die Reaktionsschwere kann sich steigern und die Zeit bis zum Einsetzen kann bei wiederholter Gabe eines Kontrast-mittels abnehmen; prophylaktische Medi-kamente können schwere unerwünschte kutane Reaktionen unter Umständen nicht verhindern oder mindern. Vermeiden Sie die Verabreichung von Ioversol bei Patien-ten mit einer schweren unerwünschten ku-tanen Reaktion auf Ioversol in der Vorge-schichte.
Schilddrüsenfunktionsstörung
Iodierte Röntgenkontrastmittel beeinflus-sen die Schilddrüsenfunktion aufgrund des in den Lösungen enthaltenen freien Iodids. Bei prädisponierten Patienten kann da-durch eine Hyperthyreose oder sogar eine thyreotoxische Krise induziert werden, die Indikation ist bei diesen Patienten daher besonders streng zu stellen. In dieser Hin-sicht gefährdet sind Patienten mit manifes-ter, aber noch nicht erkannter Hyperthyreose (siehe Kontraindikation), Patienten mit laten-ter Hyperthyreose (häufig Patienten mit knotigen Strumen) und Patienten mit funk-tioneller Autonomie (häufig ältere Patienten, vor allem in Iodmangelgebieten). Ist eine Verabreichung iodierter Kontrastmittel bei einem potenziell gefährdeten Patienten vor-gesehen, so muss vor der Untersuchung die Schilddrüsenfunktion abgeklärt und eine manifeste Hyperthyreose ausgeschlossen werden (siehe Abschnitt 4.3 Gegenanzei-gen). Bei den übrigen potenziell gefährde-ten Patienten ist eine vorbeugende Schild-drüsenblockade zu erwägen.
Nierenfunktionsstörung
Die Indikation ist besonders streng zu stel-len in Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion oder Anurie, kombinierter Nieren- und Lebererkrankung, multiplem Myelom oder anderen Paraproteinosen.
In sehr seltenen Fällen kann es zu einem reversiblen Nierenversagen kommen. Als prädisponierende Faktoren gelten: Nieren-erkrankungen in der Anamnese, vorausge-gangenes Nierenversagen nach Kontrast-mittelgabe, bestehende Niereninsuffizienz, diabetische Nephropathie, Alter über 60 Jahre, Dehydratation, fortgeschrittene Gefäßsklerose, dekompensierte Herzinsuffi-
zienz, hohe Kontrastmitteldosen und Mehr-fachinjektionen, direkte Kontrastmittelver-abreichung in die Arteria renalis, Exposition mit weiteren Nephrotoxinen und Paraprote-inämie (z. B. Plasmozytom, Makroglobulin-ämie). Unklar ist das Risiko bei Hypertonie, Hyperurikämie und Proteinurie.
Obwohl weder das Kontrastmittel noch die Dehydrierung einzeln als Grund eines Nie-renversagens bestätigt wurde, wird ange-nommen, dass die Kombination von Beidem ursächlich sein kann. Das Risiko in Patien-ten mit Niereninsuffizienz ist keine Kontra-indikation für eine Kontrastmitteluntersu-chung: Allerdings sind besondere Maßnah-men erforderlich. Zur Prävention werden empfohlen: Sicherstellen einer ausreichen-den Flüssigkeitszufuhr vor und auch nach Kontrastmittelgabe, vorzugsweise durch intravasale Infusion, Vermeidung aller zu-sätzlichen Belastungen der Niere (nephro-toxische Medikamente, renale arterielle Angioplastie, große Operationen etc.), Re-duktion der Dosis auf das unbedingt Not-wendige. Kombinationen mit nephrotoxi-schen Arzneimitteln sollten vermieden wer-den. Ist dies nicht möglich, muss die Über-wachung der Nierenfunktion im Labor in-tensiviert werden.
Eine erneute Untersuchung mit Kontrast-mittel sollte erst dann durchgeführt wer-den, wenn die Nierenfunktion wieder das Ausgangsniveau erreicht hat.
Dialysepflichtige Patienten können iodhal-tige Kontrastmittel für radiologische Unter-suchungen erhalten, da diese mittels Dia-lyse eliminiert werden können. Eine Hämo-dialyse sollte in diesem Fall möglichst un-mittelbar nach der radiologischen Untersu-chung durchgeführt werden.
Die Indikation ist besonders streng zu stel-len bei länger bestehendem Diabetes melli-tus sowie bei intravasaler Verabreichung an Patienten, die homozygote Träger der Si-chelzellkrankheit sind. Bei letzterer Patien-tengruppe kann die Bildung von Sichelzel-len durch die Gabe des Kontrastmittels verstärkt werden.
Hydratation
Eine ausreichende Hydratation sollte vor und nach Anwendung des Kontrastmittels sichergestellt sein; gegebenenfalls sollte eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr erfolgen. Dies gilt insbesondere für Patienten mit vor-bestehender Nierenfunktionsstörung, Dia-betes mellitus, multiplem Myelom (um zu vermeiden, dass Paraprotein ausfällt), Hy-perurikämie sowie bei Neugeborenen, Säug-lingen, Kleinkindern und älteren Patienten.
Phäochromozytom
Bei Patienten mit Verdacht auf oder be-kanntem Phäochromozytom wird wegen der Gefahr von schweren Blutdruckkrisen eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abschätzung empfohlen. Wenn nach Ansicht des Arztes der Nutzen überwiegt, kann die Untersu-chung durchgeführt werden, allerdings mit der geringstmöglichen Kontrastmitteldosis. Eine Prämedikation mit Alpha- und Beta-Rezeptorenblockern wird angeraten. Der Blutdruck sollte während der Untersuchung überwacht werden und Maßnahmen zur Behandlung einer hypertensiven Krise vor-bereitet sein.
Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung
Angstzustände
Zustände starker Aufregung, Angst oder Schmerzen können das Risiko von Neben-wirkungen erhöhen oder kontrastmittelbe-dingte Reaktionen verstärken. Sehr ängst-lichen Patienten kann ein Sedativum ver-abreicht werden.
Allgemeinzustand
Bei Patienten mit schlechtem Allgemeinzu-stand ist Vorsicht geboten.
Erkrankungen des zentralen Nervensys-tems
Nach direkter Injektion in zerebrale Arterien oder rückenmarksversorgende Gefäße oder bei der Angiokardiographie wurden schwerwiegende neurologische Ereignisse beobachtet, die auf eine versehentliche Füllung der Karotiden zurückzuführen wa-ren. Ein kausaler Zusammenhang mit dem Kontrastmittel ist nicht erwiesen, da die Vorerkrankung des Patienten und die Ver-fahrenstechniken an sich ursächlich sind. Bei der Anwendung von Ioversol wurde über Enzephalopathie berichtet (siehe Ab-schnitt 4.8). Kontrastmittelinduzierte Enze-phalopathien können sich mit Symptomen und Anzeichen einer neurologischen Dys-funktion manifestieren, wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, kortikale Blindheit, Verwirrt-heit, Krampfanfälle, Koordinationsstörun-gen, Hemiparese, Aphasie, Bewusstlosig-keit, Koma und Hirnödem. Die Symptome treten gewöhnlich innerhalb von Minuten bis Stunden nach der Verabreichung von Iover-sol auf und klingen im Allgemeinen inner-halb einiger Tage wieder ab. Faktoren, die die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen, erleichtern den Übergang des Kontrastmittels in das Hirngewebe, was zu Reaktionen des zentralen Nervensystems,
z. B. Enzephalopathie, führen kann.
Bei Verdacht auf eine Kontrastmittelenze-phalopathie ist eine angemessene medizi-nische Behandlung einzuleiten und die Ver-abreichung von Ioversol darf nicht wieder-holt werden.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen weisen ein höheres Risiko auf für schwer-wiegende Veränderungen der kardialen Hämodynamik und Elektrophysiologie (Er-regungsbildung und -leitung). Dies gilt vor allem nach intrakoronarer, linksventrikulärer und rechtsventrikulärer KM-Applikation (sie-he auch Abschnitt 4.8 Nebenwirkungen). Für Herz-Kreislauf Reaktionen wie Brady-kardie, Hyper- oder Hypotonie besonders prädestiniert sind Patienten mit fortgeschrit-tener Atherosklerose, schwerer Hypertonie, Herzinsuffizienz, mit schwerer koronarer Herzkrankheit, mit instabiler Angina Pecto-ris, mit Erkrankungen der Herzklappen, mit kurz zurückliegendem Herzinfarkt, mit koro-naren Bypässen und Patienten mit pulmo-naler Hypertonie.
Patienten mit dekompensierter Herzinsuffi-zienz sollten mehrere Stunden nach Appli-kation unter Beobachtung bleiben, um ver-zögerte hämodynamische Auswirkungen zu erkennen, die mit der vorübergehenden Erhöhung der osmotischen Belastung des Kreislaufs einhergehen können. Hier ist die Indikation besonders streng zu stellen.
Fälle des Kounis-Syndroms wurden bei Pa-tienten berichtet, die mit Ioversol behandelt
wurden. Das Kounis-Syndrom ist gekenn-zeichnet durch kardiovaskuläre Symptome infolge einer allergischen oder Überemp-findlichkeitsreaktion, die mit einer Veren-gung der Koronararterien einhergeht und potenziell zu einem Myokardinfarkt führen kann.
Katheterangiografische Kontrastmittel-untersuchungen
Katheterangiografische Kontrastmittelunter-suchungen sind mit den Risiken verbun-den, atherosklerotische Plaques durch die Kathetermanipulationen und Kontrastmittel-injektionen im Gefäß zu dislozieren und/ oder die Gefäßwand zu verletzen oder zu perforieren. Testinjektionen werden empfoh-len, um die Katheterlage zu kontrollieren. Diese Verfahren können auch schwerwie-gende Thromboembolien induzieren; es wurde von Gerinnseln berichtet, wenn Blut für kurze Zeit in Kontakt mit Spritzen kommt, die mit nichtionischen Kontrast-mitteln gefüllt waren. Nichtionische Röntgen-kontrastmittel zeichnen sich in vitro durch eine schwächer gerinnungshemmende Wirkung als ionische Kontrastmittel aus. Schwerwiegende, selten fatale, thrombo-embolische Zwischenfälle sind während angiografischer Verfahren mit ionischen und nichtionischen Kontrastmitteln berichtet wor-den, die Myokardinfarkte und Schlaganfälle verursachten. Bei der Gefäßkatheterisierung ist zu berücksichtigen, dass neben dem Kontrastmittel auch zahlreiche andere Fak-toren die Entstehung thromboembolischer Ereignisse beeinflussen können. Dazu zäh-len: Dauer des Untersuchungsverfahrens, Zahl der Injektionen, Art des Katheter- und Spritzenmaterials, bestehende Grunderkran-kungen und Begleitmedikation. Um das untersuchungsbedingte Thromboembolie-risiko zu minimieren, ist auf eine besonders sorgfältige angiografische Technik sowie das häufige Spülen der benutzten Katheter zu achten und die Prozedur so kurz wie mög-lich zu halten. Vorsicht ist auch geboten bei Patienten mit Homocysteinurie (Risiko der Induktion von Thromboembolien).
So wie mit jedem Kontrastmittel können schwerwiegende neurologische Zwischen-fälle während der Angiokardiografie vor-kommen. Ein ursächlicher Zusammenhang zum Kontrastmittel ist allerdings bisher nicht bestätigt worden, da die Grunderkrankung und die technische Verfahrensweise selbst verursachende Faktoren darstellen.
Optiray muss mit Vorsicht injiziert werden, um Paravasate zu vermeiden. Dies ist be-sonders bei Patienten mit schwerer arteriel-ler oder venöser Erkrankung wichtig. Aller-dings kann es insbesondere bei der Ver-wendung von Hochdruckinjektoren zu einer erheblichen Paravasation von Ioversol kom-men. Im Allgemeinen wird es bei konservati-ver Behandlung ohne wesentliche Gewe-beschäden vertragen. In Einzelfällen wurde jedoch über schwere Gewebeschäden (z. B. Ulzerationen) berichtet, die eine chi-rurgische Behandlung erforderlich machten.
Für die einzelnen Anwendungsarten sind folgende Hinweise und Vorsichtsmaßnah-men zu beachten:
Periphere Arteriografie
In der Arterie, in die injiziert werden soll, sollte Pulsation vorhanden sein. Bei Throm-
bangiitis obliterans oder aszendierenden Infektionen in Verbindung mit schweren Ischämien sollte die Angiografie nur mit be-sonderer Vorsicht, wenn überhaupt, durch-geführt werden.
Abdominalarteriografie und Aortografie
Bei der Aortografie kann es in Abhängigkeit von der verwendeten Technik zur Verlet-zung der Aorta und benachbarter Organe, Pleurapunktionen, Retroperitonealblutun-gen, Rückenmarksverletzungen und Symp-tomen einer Querschnittslähmung kommen.
Koronararteriografie und Ventrikulografie Bei der Koronararteriografie und linkssei-tigen Ventrikulografie können Herzdekom-pensation, schwere Arrhythmien, Ischämie und Herzinfarkt auftreten.
Es ist unbedingt erforderlich, dass die Un-tersuchung von spezialisiertem Personal durchgeführt wird und dass EKG-Geräte und ausreichende Möglichkeiten zur Re-animation und Kardioversion zur Verfügung stehen. Eine Überwachung des EKG und der Vitalfunktionen sollte während der ge-samten Untersuchung routinemäßig statt-finden.
Phlebografie
Bei Patienten mit Verdacht auf Thrombo-sen, Phlebitis, schwere Ischämie, lokale In-fektionen oder einen Totalverschluss des Venensystems, ist besondere Vorsicht ge-boten. Um Extravasation während der In-jektion zu vermeiden, wird eine Röntgen-durchleuchtung empfohlen. Außerdem hel-fen Massagen und Hochlagern, das Kon-trastmittel aus den Extremitäten zu entfer-nen.
Erfahrungsgemäß können bei der Kontrast-mitteluntersuchung Zwischenfälle unter-schiedlicher Schwere auftreten, wie im Ab-schnitt 4.8 Nebenwirkungen beschrieben.
Thromboembolische Erkrankungen
Bei Patienten mit fortgeschrittener Athero-sklerose, schwerer Hypertonie, kardialer Dekompensation, Senilität, vorausgegan-gener zerebraler Thrombose oder Embolie ist besondere Vorsicht geboten. Kardiovas-kuläre Reaktionen wie Bradykardie, Blut-druckanstieg oder -abfall können häufiger auftreten.
Kinder und Jugendliche
Eine Schilddrüsenunterfunktion oder vorü-bergehende Schilddrüsenhormonsuppres-sion kann nach der Exposition mit iodhalti-gen Kontrastmitteln beobachtet werden.
Diese Nebenwirkung sollte auch bei Neu-geborenen überwacht werden, deren Müt-ter während der Schwangerschaft ein iod-haltiges Kontrastmittel erhalten haben (sie-he Abschnitt 4.6).
Die Inzidenz von Hypothyreose bei Patien-ten unter 3 Jahren, die iodhaltigem Kon-trastmittel ausgesetzt sind, liegt je nach Alter der Patienten und der Dosis des iod-haltigen Kontrastmittels zwischen 1 % und 15 %.
Jüngeres Alter, sehr niedriges Geburtsge-wicht, Frühgeburten und das Vorhanden-sein anderer Erkrankungen, wie z. B. die Aufnahme in neonatale oder pädiatrische Intensivstationen und Herzerkrankungen, sind mit einem erhöhten Risiko verbunden.
Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung
Pädiatrische Patienten mit Herzerkrankun-gen können am stärksten gefährdet sein, da sie bei invasiven kardiologischen Ein-griffen wie Katheterisierung und Computer-tomographie (CT) häufig hohe Kontrastmit-teldosen benötigen.
Kinder unter 3 Jahren sollten besonders aufmerksam überwacht werden, da eine Unterfunktion der Schilddrüse während der frühen Lebensjahre schädlich für die moto-rische, auditive und kognitive Entwicklung sein kann; hier kann eine vorübergehende Thyroxin-Ersatztherapie (T4) erforderlich sein.
Die Schilddrüsenfunktion sollte bei allen pädiatrischen Patienten unter 3 Jahren, insbesondere bei Früh- und Neugebore-nen, innerhalb von 3 Wochen nach der Ex-position mit iodhaltigen Kontrastmitteln untersucht werden.
Wird eine Schilddrüsenunterfunktion fest-gestellt, sollte die Schilddrüsenfunktion auch unter Hormonersatztherapie ange-messen überwacht werden.
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., es ist nahezu ‘natriumfrei’.
Die folgenden Wechselwirkungen wurden nach der Verabreichung anderer iodhaltiger Kontrastmittel berichtet. Es wird allgemein angenommen, dass sie auf diese Klasse von Kontrastmitteln zurückzuführen sind.
Bei einer durch Diuretika verursachten Dehydrierung besteht bei der Verwendung von iodhaltigen Kontrastmitteln ein erhöh-tes Risiko für akutes Nierenversagen.
Die intravasale Verabreichung von Kon-trastmitteln an Patienten, die kurz vorher ein cholezystografisches Kontrastmittel er-halten haben, sollte auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, da bei eini-gen wenigen Patienten mit Leberfunktions-störungen nierentoxische Reaktionen auf-traten.
Die Anwendung von Röntgenkontrastmit-teln kann zu vorübergehender Beeinträchti-gung der Nierenfunktion führen, die bei Dia-betikern, die Metformin einnehmen, eine Laktatazidose auslösen kann. Bei Patien-ten mit Diabetes mellitus, die mit Metformin behandelt werden, sollte zur Vermeidung einer Laktatazidose der Serumkreatinin-spiegel vor der intravaskulären Gabe von iodhaltigen Kontrastmitteln bestimmt wer-den.
April 2026Normale Serumkreatininwerte/Nieren-funktion: Die Behandlung mit Metformin soll spätestens zum Zeitpunkt der intra-vaskulären Applikation des Kontrastmittels unterbrochen werden. Sie kann bei Vorlie-gen einer normalen Nierenfunktion/norma-ler Serumkreatininwerte 48 Stunden nach Kontrastmittelgabe wieder aufgenommen werden.
Abnorme Serumkreatininwerte/einge-schränkte Nierenfunktion: Die Kontrast-mitteluntersuchung soll erst 48 Stunden nach Absetzen von Metformin durchgeführt
werden. Die Therapie mit Metformin kann 48 Stunden nach Kontrastmittelgabe wie-der begonnen werden, wenn sich die Nie-renfunktion/Serumkreatininwerte gegenüber dem Ausgangsbefund nicht verschlechtert haben.
Bei Notfall-Patienten, bei denen die Nie-renfunktion eingeschränkt oder nicht be-kannt ist, soll der Arzt Risiko und Nutzen der Kontrastmitteluntersuchung abwägen und Vorsichtsmaßnahmen treffen: Absetzen der Metformintherapie, Hydratation des Patien-ten, Monitoring der Werte für Nierenfunk-tion, Serumlaktat sowie pH und Beobach-tung des Patienten auf klinische Anzeichen einer Laktatazidose.
Bei Patienten, die mit Betablockern be-handelt werden, können Überempfindlich-keitsreaktionen, wie Blutdruckabfall, Bra-dykardie und Bronchospasmus in verstärk-ter Form auftreten, insbesondere wenn Bronchialasthma vorliegt. Darüber hinaus ist in Betracht zu ziehen, dass Patienten, die Betablocker erhalten, auf die Standard-behandlung gegen Überempfindlichkeits-reaktionen mit Beta-Agonisten möglicher-weise nicht ansprechen.
Kontrastmittel sollten niemals intraarteriell verabreicht werden, wenn vorher Vasopres-siva verabreicht wurden, da hierdurch die neurologischen Nebenwirkungen verstärkt werden.
In der Literatur wird berichtet, dass be-kannte Kontrastmittelreaktionen wie z. B. Erythem, Fieber bzw. grippeartige Symp-tome nach Gabe von Röntgenkontrastmit-teln bei Patienten, die zur gleichen Zeit mit Interferonen oder Interleukinen behan-delt wurden, häufiger und vor allem verzö-gert auftreten können. Eine Ursache hierfür ist bisher nicht bekannt.
Beeinflussung von Labortests Iodsubstituierte Kontrastmittel können die Aufnahmekapazität der Schilddrüse für Iod vermindern. Dadurch kann der Schilddrü-senfunktionstest mit Iodisotopen etwa 16 Tage lang beeinflusst werden. Schild-drüsenfunktionstests, die nicht auf der Be-stimmung des Iodgehalts beruhen, z. B. T3-(Triiod-thyronin) und T4-(Tetraiodthyro-nin) Bestimmungen bleiben unbeeinflusst. Hohe Kontrastmittelkonzentrationen in Se-rum und Urin können möglicherweise in vitro Laborbestimmungen beeinträchtigen. Bestimmungen dieser Art sollten daher am Untersuchungstag nicht vorgenommen werden.
Schwangerschaft
Die Unbedenklichkeit der Anwendung von Optiray während der Schwangerschaft ist bisher nicht erwiesen. Es wurden keine kon-trollierten Studien an schwangeren Frauen durchgeführt.
Literaturberichte zeigen, dass Ioversol die Placenta überwindet, fetale Gewebe in ge-ringen Mengen erreicht und bei exponierten Säuglingen nach der Geburt im Verdau-ungstrakt sichtbar ist. Viele intravasale Kontrastmittel überwinden die Placenta-schranke des Menschen auf passivem Weg und scheinen im fetalen Gewebe nach-
weisbar zu sein. Da Tierstudien zur Terato-logie nicht immer die Wirkung am Men-schen vorher zu sagen in der Lage sind, sollte Optiray während der Schwanger-schaft nur angewendet werden, wenn eine klare Notwendigkeit besteht.
Während dieser Zeit soll eine Strahlenexpo-sition ohnehin vermieden werden, schon deshalb ist der Nutzen einer Röntgenunter-suchung – ob mit oder ohne Kontrastmit-tel – gegen das evtl. Risiko besonders sorgfältig abzuwägen. Neben der Vermei-dung der Strahlenexposition des Feten ist bei der Nutzen-Risiko-Abwägung auch die Iodempfindlichkeit der fetalen Schilddrüse zu berücksichtigen.
Ioversol enthält Iod und die transiente Iod-Überladung durch eine Verabreichung an die Mutter kann eine fetale Dysthyreose hervorrufen, wenn die Untersuchung nach mehr als 14 Wochen Amenorrhoe stattfin-det. In Anbetracht der Reversibilität dieses Effektes und des erwarteten Nutzens für die Mutter, ist die isolierte Verabreichung eines iodierten Kontrastmittels zu rechtfer-tigen, falls die Indikation der radiologischen Untersuchung einer schwangeren Frau sorgfältig geprüft worden ist.
Die Schilddrüsenfunktion von Neugebore-nen sollte während der ersten Lebenswo-che engmaschig überwacht werden, wenn der Mutter während der Schwangerschaft ein iodhaltiges Kontrastmittel verabreicht wurde. Es wird empfohlen, die Schilddrü-senfunktion im Alter von 2 Wochen erneut zu prüfen.
Stillzeit
Iodhaltige Röntgenkontrastmittel werden in geringem Umfang in die Muttermilch ausge-schieden. Falls Optiray aus zwingender Indi-kation während der Stillzeit verabreicht wer-den muss, sollte das Stillen nach der Kon-trastmittelapplikation mindestens 24 Stun-den unterbrochen werden, obwohl die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen beim Kind gering ist.
Fertilität
Tierstudien haben keine direkte oder indi-rekte schädigende Wirkung in Bezug auf die Fertilität angezeigt. Es sind aber keine adäquaten und kontrollierten klinischen Studien der Fertilität durchgeführt worden.
Optiray hat keinen oder einen vernachläs-sigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtig-keit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Weil aber das Risiko einer früh-zeitigen Reaktion nicht auszuschließen ist, wird das Lenken eines Fahrzeuges oder das Bedienen einer Maschine für die Dauer von 30 bis 60 min. nach der Optiray-Anwendung nicht empfohlen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
sehr häufig: ≥ 1/10 Patienten
häufig: ≥ 1/100, < 1/10 Patienten gelegentlich: ≥ 1/1.000,
< 1/100 Patienten
Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung
selten: ≥ 1/10.000,
< 1/1.000 Patienten sehr selten: < 1/10.000 Patienten nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage
der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der intravasalen Anwendung iodhaltiger Kon-trastmittel sind gewöhnlich leicht bis mittel-schwer und vorübergehend, sowie unab-hängig von der applizierten Dosis und klin-gen spontan ab. Es können jedoch auch schwere und in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohliche Reaktionen auftreten, die einer schnellen und effektiven Notfall-behandlung bedürfen und die hauptsäch-lich das kardiovaskuläre System betreffen. Anfänglich milde Nebenwirkungen können erste Anzeichen einer schwerwiegenden, generalisierten Reaktion sein. Sehr häufig werden leichte Missempfindungen wie Wär-megefühl nach der Gabe iodhaltiger Rönt-genkontrastmittel beobachtet. Häufig treten auch Schmerzen bei der Injektion auf. An-dere Nebenwirkungen einschließlich mittel-schwerer und schwerer Symptomatiken tra-ten nach Optiray insgesamt bei 1,1 % der Patienten auf; die häufigsten Symptome waren Übelkeit (0,4 %), Hautreaktionen wie
z. B. Urtikaria, Erythem oder Ausschlag (0,3 %), und Erbrechen (knapp 0,1 %). Alle übrigen Symptome fanden sich bei weniger als 0,1 % der Patienten. Schwere und le-bensbedrohliche Nebenwirkungen sind so selten, dass sie in den Studien nicht beob-achtet werden konnten und bestehen im Wesentlichen aus anaphylaktoiden Reak-tionen und deren Komplikationen. Die meis-ten Nebenwirkungen zeigen sich während der ersten Minuten nach der Kontrastmit-telgabe. Es wurden allerdings auch sehr selten verzögerte Reaktionen gemeldet, die bis zu einigen Tagen nach der Kontrastmit-telgabe auftraten.
Tabellarische Zusammenfassung der Nebenwirkungen
Infektionen und InfektionskrankheitenSelten Rhinitis
Erkrankungen des ImmunsystemsSehr selten Überempfindlichkeits-/ana-
phylaktoide Reaktion Nicht bekannt Anaphylaktischer Schock
Endokrine ErkrankungenNicht bekannt Akute hyperthyreote Zu-
stände (z.B. thyreotoxische Krise) bei Patienten mit latenter Hyperthyreose, Hypothyreose*
Psychiatrische ErkrankungenSehr selten Verwirrtheit (einschließlich
Desorientierung); Unruhe; Angstgefühl
Erkrankungen des NervensystemsGelegentlich Schwindel, Geschmacks-
törung, Kopfschmerzen, Parästhesien
Selten Synkope; Zittern
Sehr selten Bewusstlosigkeit; Lähmun-
gen, Sprachstörungen (einschließlich Dysarthrie, Aphasie), Somnolenz, Stupor, Hypästhesie
Nicht bekannt Krampfanfall, kontrastmit-
telinduzierte Enzephalopa-thie; Amnesie; Dyskinesien
AugenerkrankungenSelten Verschwommensehen; Schwellung der Augen, periorbitales Ödem
Sehr selten Bindehautentzündung (ein-
schließlich Augenreizung, okulärer Hyperämie, erhöh-te, Tränensekretion, Binde-hautödem)
Nicht bekannt Vorübergehende Blindheit
Erkrankungen des Ohrs und des Laby-rinthsSelten Schwindel Sehr selten Tinnitus
HerzerkrankungenSelten Tachykardie
Sehr selten Überleitungsstörung
(Herzblock); Bradykardie; Arrhythmien; Angina pecto-ris; Vorhofflimmern, auffälli-ges Elektrokardiogramm
Nicht bekannt Herzstillstand; Kammerflim-
mern; Arterienspasmus; Extrasystolen; Palpitationen; Kounis-Syndrom
GefäßerkrankungenGelegentlich erhöhter Blutdruck Selten Blutdruckabfall; Flushing
Sehr selten Zerebrovaskuläre Störung;
Hypertonie; Phlebitis; Vasodilatation
Nicht bekannt Schock; Thrombose; Gefäß-
spasmus, Zyanose, Blässe
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsGelegentlich Niesen
Selten Kehlkopfödem, Kehlkopf-spasmen, Dyspnoe, Kehl-kopfobstruktion (einschließ-lich Engegefühl im Hals, Stridor) verstopfte Nase; Husten Halsreizung
Sehr selten Lungenödem; Pharyngitis; Hypoxie
Nicht bekannt Atemstillstand; Asthma;
Bronchospasmus; Dysphonie
Erkrankungen des Gastrointestinal-traktesHäufig Übelkeit Gelegentlich Erbrechen Selten Mundtrockenheit
Sehr selten Sialadenitis; Bauchschmer-
zen; Zungenödem; Schluckstörungen; Speichelhypersekretion
Nicht bekannt Diarrhö
Erkrankungen der Haut und des Unter-hautzellgewebesGelegentlich Urtikaria; Erythem; Juckreiz Selten Ausschlag
Sehr selten Angioödeme; starkes
Schwitzen (einschließlich Kaltschweißigkeit)
Nicht bekannt Stevens-Johnson-Syndrom
(SJS) / Toxische epiderma-le Nekrolyse (TEN);; Arznei-mittelwirkung mit Eosino-philie und systemischen Symptomen (DRESS
Syndrom); akutes generali-siertes pustulöses Exan-them (AGEP); Erythema multiforme
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und KnochenerkrankungenSehr selten Muskelkrämpfe
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeSelten Harndrang
Sehr selten Akutes Nierenversagen;
abnorme Nierenfunktion; Inkontinenz; Hämaturie; verminderte Kreatinin-Clea-rance; erhöhte Blutharn-stoffwerte
Nicht bekannt Anurie; Dysurie
Angeborene, familiäre und genetische StörungenNicht bekannt kongenitale Hypothyreose
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Sehr häufig Allgemeines Wärmegefühl Häufig SchmerzenSelten Gesichtsödeme;Rachen-ödem; Schüttelfrost; Tremor; Kältegefühl
Sehr selten Schmerzen im Brustkorb;
Reaktionen an der Injek-tionsstelle (einschließlich Schmerzen, Erythem, Einblutungen, bis hin zu Gewebsnekrosen bei Para-vasaten); Unwohlsein; Asthenie; Müdigkeit; Ödeme; Trägheit
Nicht bekannt Fieber
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkun-gen
Allergoide bzw. anaphylaktoide Reaktionen Überempfindlichkeits- oder anaphylaktoide Reaktionen sind meist leicht bis mittel-schwer mit Symptomen wie Hautaus-schlag, Pruritus, Urtikaria und Rhinitis.
Es kann jedoch auch zu schwerwiegenden Reaktionen kommen. Schwerwiegende ana-phylaktische Reaktionen betreffen im Allge-meinen das Herz-Kreislauf-System und das Atmungssystem. Diese können lebensbe-drohlich sein und umfassen einen anaphy-laktischen Schock, Herz- und Atemstillstand, Laryngospasmus, Angioödem (wie Kehl-kopfödem), Kehlkopfobstruktion (einschließ-lich Engegefühl im Hals, Stridor) oder Lun-genödem. Es wurden Todesfälle gemeldet.
Bei Patienten mit allergischen Reaktionen in der Vorgeschichte besteht ein erhöhtes Risiko, eine Überempfindlichkeitsreaktion zu entwickeln. Andere (unmittelbare) Reak-tionen vom Typ 1 umfassen Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Hautausschlag, Dyspnoe, Augenschwellungen, periorbitale Ödeme, Bindehautentzündung, Rhinitis, Niesen, verstopfte Nase, Husten, Halsrei-zung, Parästhesie oder Hypotonie.
Vasovagale Reaktionen
Vasovagale Reaktionen können von Be-nommenheit und Blutdruckabfall bis hin zu einer kurzen Bewusstlosigkeit (Synkope) reichen. Vasovagale Reaktionen können durch die Prozedur und die Aufregung des Patienten aufgrund der Untersuchung ver-ursacht werden, aber eine Beteiligung des
Optiray 350 mg Iod/ml Injektionslösung/Infusionslösung
Kontrastmittels kann nicht ausgeschlossen werden.
Kardiologische Symptome
Kardiologische Nebenwirkungen bei Ka-theteruntersuchungen des Herzens können EKG Veränderungen, Arrhythmien, Überlei-tungsstörungen und auch Spasmen der Koronararterien einschließen. Diese Neben-wirkungen sind sehr selten oder wurden nur vereinzelt berichtet, sodass sie in ihrer Häufigkeit nicht abgeschätzt werden kön-nen. Diese Nebenwirkungen können durch die Katheterisierung verursacht werden, aber eine Beteiligung des Kontrastmittels kann nicht ausgeschlossen werden.
Nephrotoxische Reaktionen Nephrotoxische Reaktionen treten insbeson-dere bei Patienten mit bereits eingeschränk-ter Nierenfunktion auf und sind sehr selten.
Neurotoxische Reaktionen
Neurotoxische Reaktionen nach intraarte-rieller Gabe des Kontrastmittels schließen Verwirrtheit, Sehstörungen, Muskelkrämpfe und Krampfanfälle ein. Diese Symptome tre-ten in der Regel nur vorübergehend auf und klingen spontan innerhalb von Stunden ab.
Lokalreaktionen
Lokale Nebenwirkungen an der Injektions-stelle sind sehr selten und schließen Symp-tome wie Schwellungen, Hautausschlag und Entzündungsreaktionen ein. Solche Reak-tionen treten in den meisten Fällen im Rah-men von Paravasaten auf. Bei größeren Pa-ravasaten können auch Gewebsnekrosen auftreten, die unter Umständen eines chi-rurgischen Eingriffs bedürfen.
Kinder und Jugendliche
Es ist zu erwarten, dass Art, Häufigkeit, und Schweregrad der Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen vergleichbar mit denen bei Erwachsenen ist.
* Schilddrüsenfunktionsstörungen wurden bei pädiatrischen Patienten im Alter von 0 bis 3 Jahren nach Verabreichung von iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln be-obachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkun-gen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwir-kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuier-liche Überwachung des Nutzen-Risiko-Ver-hältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi-zinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Optiray 350 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: wasser-lösliche nephrotrope niederosmolare Rönt-genkontrastmittel, ATC-Code: V08A B07
Das organisch gebundene Iod im Ioversol erlaubt eine positive Kontrastdarstellung im Organismus, da Röntgenstrahlen durch Iod stärker absorbiert werden als durch Weich-teilgewebe.
Pharmakokinetische Untersuchungen mit-tels Ultrafiltration ergaben, dass Ioversol eine Plasmaproteinbindung aufweist, die bei oder nahe 0 % liegt. Es verteilt sich innerhalb des extrazellulären Flüssigkeitsraumes (Vertei-lungsvolumen im Fließgleichgewicht von 353 ml/kg ± 12) mit einer Verteilungshalb-wertszeit von 15,5 min ± 3,5 und wird durch glomeruläre Filtration mit einer Eliminations-halbwertszeit von 2,06 ± 0,14 h renal aus-geschieden. Die Halbwertszeit im Urin be-trägt 1,88 h ± 0,14. Obige Angaben be-ziehen sich auf eine Dosis von 50 ml Optiray
320. Mehr als 95 % der verabreichten Dosis
wurden innerhalb der ersten 24 Stunden ausgeschieden, ohne dass Metaboliten ge-funden wurden. Die Ausscheidung durch die Fäzes ist vernachlässigbar.
Pharmazeutische Angaben - Optiray 350 mg
Natriumcalciumedetat Trometamol Trometamolhydrochlorid
Natronlauge und/oder Salzsäure zur pH-Einstellung
Wasser für Injektionszwecke
Da keine Kompatibilitätsstudien durchge-führt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Optiray ist im Umkarton aufzubewahren und vor Röntgenstrahlen zu schützen. Nicht über 25 °C aufbewahren. Vor Frost schützen.
Optiray 350 Durchstechflaschen bestehen aus farblosen Behältnissen aus Typ I Glas (EP), die mit 20 mm oder 32 mm Brombu-tyl-Stopfen und Aluminiumkappen ver-schlossen sind.
Ferner ist Optiray 350 in handgehaltenen und Hochdruck-Fertigspritzen verfügbar, die aus Polypropylen bestehen. Die Schutz-kappe und der Kolben bestehen aus Natur-kautschuk. Die Kontaktfläche des Kolbens mit der Lösung ist mit Teflon® beschichtet.
10 Durchstechflaschen zu je 30 ml Lösung 10 Durchstechflaschen zu je 50 ml Lösung 10 und 12 Durchstechflaschen zu je 100 ml Lösung
10 Durchstechflaschen zu je 100 ml Lösung – Klinikpackung
10 und 12 Durchstechflaschen zu je 200 ml Lösung
10 Durchstechflaschen zu je 200 ml Lösung – Klinikpackung
5, 6 und 10 Durchstechflaschen zu je
500 ml Lösung
10 Fertigspritzen zu je 50 ml Lösung (Hoch-druckinjektion)
10 Fertigspritzen zu je 100 ml Lösung (Hoch-druckinjektion)
10 Fertigspritzen zu je 100 ml Lösung (Hoch-druckinjektion) – Klinikpackung
10 Fertigspritzen zu je 125 ml Lösung (Hoch-druckinjektion)
und sonstige Hinweise zur Handhabung
Optiray ist zum einmaligen Gebrauch be-stimmt. In einem Untersuchungsgang nicht verbrauchte Kontrastmittellösung ist zu ver-werfen.
Sollten vor Applikation Teilchen in der Lö-sung oder eine Verfärbung beobachtet wer-den, darf die Lösung nicht verwendet wer-den.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfall-material ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.