PSI/PORT – Pneumonie-Schweregrad (CAP)
Sterblichkeitsrisiko bei ambulant erworbener Pneumonie (Klassen I–V)
Demographische Faktoren
Alter
Geschlecht
Pflegeheimbewohner
Begleiterkrankungen
Neoplastische Erkrankung
Jegliche Krebserkrankung, ausgenommen Basalzell- oder Plattenepithelkarzinom der Haut, die bei Vorstelligwerden aktiv war oder innerhalb von 1 Jahr vor Vorstelligwerden diagnostiziert wurde.
Lebererkrankung
Klinische oder histologische Diagnose einer Zirrhose oder einer anderen Form von chronischer Lebererkrankung, z. B. einer chronischen aktiven Hepatitis.
Dekompensierte Herzinsuffizienz
Systolische oder diastolische Linksherzinsuffizienz, dokumentiert durch Anamnese, körperliche Untersuchung und Röntgenthorax, Echokardiographie, Herzbinnenraumszintigraphie oder Linksventrikulographie.
Zerebrovaskuläre Erkrankung
Klinische Diagnose eines Schlaganfalls oder einer transitorischen ischämischen Attacke oder durch Magnetresonanztomographie oder Computertomographie dokumentierter Schlaganfall.
Nierenerkrankung
Anamnestisch bekannte chronische aktive Nierenerkrankung oder dokumentierte auffällige Blut-Harnstoff-Stickstoff- und Kreatinin-Konzentrationen in der Anamnese.
Körperliche Untersuchungsbefunde
Bewusstseinsstörungen
Desorientiertheit hinsichtlich der Person, des Ortes oder der Zeit, ohne bekannte Chronizität, ohne bekannten Stupor und ohne bekanntes Koma.
Atemfrequenz ≥ 30 Atemzüge/min
Systolischer Blutdruck < 90 mmHg
Körpertemperatur < 35 °C oder ≥ 40 °C
Puls ≥ 125 Schläge/min
PSI/PORT-Score
Bitte beantworten Sie alle Fragen, um das Ergebnis zu erhalten
Zusätzliche Angaben
Warnung
Dieses Tool dient nur zu Bildungszwecken und stellt keine professionelle Beratung oder einen Ersatz für professionelle Beratung dar. Das Tool sollte nicht dazu verwendet werden, medizinische Diagnosen zu stellen und/oder medizinische Behandlungen durchzuführen.
Allgemeine Beschreibung
Die Hospitalisierungsraten von Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (AEP) zeigen eine beträchtliche Variabilität. Der Pneumonia Severity Index (PSI) bzw. PORT-Score ist eine klinische Prognoseregel für die akkurate Identifizierung von Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie und niedrigem Sterberisiko sowie niedrigem Risiko für das Auftreten anderer ungünstiger Outcomes. So können Ärzte rationalere Entscheidungen über die Hospitalisierung dieser Patienten treffen.
Beim PSI erfolgt die Punktvergabe auf der Grundlage der demographischen Faktoren, Begleiterkrankungen, körperlichen Untersuchungsbefunde und Labor-/Radiographiebefunde, die beim Vorstelligwerden vorliegen. Mit dem daraus resultierenden Score werden die Patienten in 5 Risikoklassen stratifiziert, die mit einer geschätzten Mortalität assoziiert sind.
In ihrer offiziellen klinischen Praxisleitlinie zur Diagnostik und Therapie bei Erwachsenen mit AEP (Official Clinical Practice Guideline on Diagnosis and Treatment of Adults with CAP) aus dem Jahr 2019 empfehlen die American Thoracic Society und die Infectious Diseases Society of America den PSI als zusätzlich zur klinischen Einschätzung zu verwendende validierte klinische Prognoseregel der Wahl, um den Hospitalisierungsbedarf bei Erwachsenen mit diagnostizierter AEP zu ermitteln.
Die Hospitalisierungsraten von Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (AEP) zeigen eine beträchtliche Variabilität. Der Pneumonia Severity Index (PSI) bzw. PORT-Score ist eine klinische Prognoseregel für die akkurate Identifizierung von Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie und niedrigem Sterberisiko sowie niedrigem Risiko für das Auftreten anderer ungünstiger Outcomes. So können Ärzte rationalere Entscheidungen über die Hospitalisierung dieser Patienten treffen.
Beim PSI erfolgt die Punktvergabe auf der Grundlage der demographischen Faktoren, Begleiterkrankungen, körperlichen Untersuchungsbefunde und Labor-/Radiographiebefunde, die beim Vorstelligwerden vorliegen. Mit dem daraus resultierenden Score werden die Patienten in 5 Risikoklassen stratifiziert, die mit einer geschätzten Mortalität assoziiert sind.
In ihrer offiziellen klinischen Praxisleitlinie zur Diagnostik und Therapie bei Erwachsenen mit AEP (Official Clinical Practice Guideline on Diagnosis and Treatment of Adults with CAP) aus dem Jahr 2019 empfehlen die American Thoracic Society und die Infectious Diseases Society of America den PSI als zusätzlich zur klinischen Einschätzung zu verwendende validierte klinische Prognoseregel der Wahl, um den Hospitalisierungsbedarf bei Erwachsenen mit diagnostizierter AEP zu ermitteln.
Referenzwerte
Risikoklasse I
*Risikoklasse II
≤ 70Risikoklasse III
71–90Risikoklasse IV
91–130Risikoklasse V
> 130*Patienten im Alter von < 50 Jahren ohne Begleiterkrankungen und ohne Auffälligkeiten bei der körperlichen Untersuchung.
Literaturverzeichnis
Fine M, Auble T, Yealy D, Hanusa B, Weissfeld L, Singer D et al. A Prediction Rule to Identify Low-Risk Patients with Community-Acquired Pneumonia. New England Journal of Medicine. 1997;336(4):243-250.
Version
1
Über dieses Tool
Die Hospitalisierungsraten von Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (AEP) zeigen eine beträchtliche Variabilität. Der Pneumonia Severity Index (PSI) bzw. PORT-Score ist eine klinische Prognoseregel für die akkurate Identifizierung von Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie und niedrigem Sterberisiko sowie niedrigem Risiko für das Auftreten anderer ungünstiger Outcomes. So können Ärzte rationalere Entscheidungen über die Hospitalisierung dieser Patienten treffen.
Beim PSI erfolgt die Punktvergabe auf der Grundlage der demographischen Faktoren, Begleiterkrankungen, körperlichen Untersuchungsbefunde und Labor-/Radiographiebefunde, die beim Vorstelligwerden vorliegen. Mit dem daraus resultierenden Score werden die Patienten in 5 Risikoklassen stratifiziert, die mit einer geschätzten Mortalität assoziiert sind.
In ihrer offiziellen klinischen Praxisleitlinie zur Diagnostik und Therapie bei Erwachsenen mit AEP (Official Clinical Practice Guideline on Diagnosis and Treatment of Adults with CAP) aus dem Jahr 2019 empfehlen die American Thoracic Society und die Infectious Diseases Society of America den PSI als zusätzlich zur klinischen Einschätzung zu verwendende validierte klinische Prognoseregel der Wahl, um den Hospitalisierungsbedarf bei Erwachsenen mit diagnostizierter AEP zu ermitteln.
Beim PSI erfolgt die Punktvergabe auf der Grundlage der demographischen Faktoren, Begleiterkrankungen, körperlichen Untersuchungsbefunde und Labor-/Radiographiebefunde, die beim Vorstelligwerden vorliegen. Mit dem daraus resultierenden Score werden die Patienten in 5 Risikoklassen stratifiziert, die mit einer geschätzten Mortalität assoziiert sind.
In ihrer offiziellen klinischen Praxisleitlinie zur Diagnostik und Therapie bei Erwachsenen mit AEP (Official Clinical Practice Guideline on Diagnosis and Treatment of Adults with CAP) aus dem Jahr 2019 empfehlen die American Thoracic Society und die Infectious Diseases Society of America den PSI als zusätzlich zur klinischen Einschätzung zu verwendende validierte klinische Prognoseregel der Wahl, um den Hospitalisierungsbedarf bei Erwachsenen mit diagnostizierter AEP zu ermitteln.
